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29.03.2014, 10:00 Uhr

Sonderpreis des Sächsischen Wissenschaftsministeriums geht nach Mittweida

Landeswettbewerb „Jugend forscht 2014“

Für Konrad Merkel aus Mittweida hat sich die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ gelohnt. Er wird mit dem Sonderpreis des Wissenschaftsministeriums geehrt.

Der junge Forscher hat sich mit dem Problem beschäftigt, wie Bilder korrekt in einer Reihe an der Wand aufhängt werden können. Zur Lösung hat er ein Gerät entwickelt, das eine einfache Alternative zu den ansonsten aufwendigen Vermessungen bietet. Man stellt es parallel zur Wand, peilt zwei sich gegenüberliegende Eckpunkte an und kann auf einer benutzerfreundlichen Bedienoberfläche sofort die gewünschten Bohrpunkte markieren. Die komplexen mathematischen Berechnungen finden dazu auf einem Computer statt. Das Gerät kann nicht nur Wände vermessen, sondern auch viele weitere Aufgaben erfüllen. Für den Multifunktionseinsatz hat es eine spezielle Softwarearchitektur.

„Diese jungen Tüftler sind die klugen Köpfe von morgen. Wir brauchen Forschergeist und Kreativität, um im technologischen Wettbewerb bestehen zu können“, sagt Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer. „Wichtig ist dabei der Praxisbezug, damit Innovationen schnell zu marktfähigen Produkten werden. Ich möchte allen Teilnehmern, aber auch den Betreuern, Lehrern und Sponsoren herzlich für ihr Engagement danken. Es dient unser aller Zukunft.“

Von den insgesamt 25 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen, entschied die Jury, ist dieses Projekt am stärksten praxisorientiert und erhält deshalb den Sonderpreis des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

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