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06.08.2014, 09:55 Uhr

Erfolgreiche Forschungsförderung in Sachsen

304 Millionen Euro für anwendungsorientierte Forschungsprojekte und Forschungsinfrastruktur ausgegeben

Mit rund 304 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln des Freistaates Sachsen sind in den vergangenen Jahren (Förderperiode 2007-2013) anwendungsorientierte Forschungsprojekte und Forschungsinfrastruktur an sächsischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gefördert worden. Schwerpunkte waren dabei die Bereiche Biotechnologie, Werkstoffwissenschaften und Mikroelektronik.

Insgesamt konnten 214 verschiedene Projekte gefördert werden.
So wurde beispielsweise der Neubau der Forschungsfabrik Ressourceneffiziente Produktion am Fraunhofer-IWU in Chemnitz mit 16,2 Millionen Euro finanziert. In der Modellfabrik wird an zukunftsfähigen Lösungen für die Produktionstechnik von Morgen geforscht.

In Leipzig wurde zum Beispiel die anwendungsnahe Materialforschung „Leipziger nanoAnalytikum“ am Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung mit einer Geräteinvestition in Höhe von 4,3 Millionen Euro unterstützt. Ein solches Gerät gibt es weltweit nur an zwei weiteren Standorten. An der Technischen Universität Dresden wurde die Anschaffung eines Heißgasprüfstands zur Erforschung der Energieeffizienz von Verbrennungsmotoren mit 1,5 Millionen Euro gefördert.

„Die Investitionen in Forschungsinfrastrukturen wurden klug und nachhaltig eingesetzt, denn wir konnten so die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Wissenschaft signifikant verbessern“, sagte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer. „Die moderne wissenschaftliche Infrastruktur ermöglicht uns eine erfolgreiche Positionierung im globalen Wettbewerb um Forschungsstandorte und Forschungsfördermittel des Bundes und der EU.“

Neben der Förderung von Forschungsinfrastrukturen wurde auch die Durchführung anwendungsorientierter Forschungsprojekte unterstützt. Dadurch konnten Kompetenzen in diesem Bereich an den sächsischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen nachhaltig gestärkt werden. In einzelnen Kompetenzbereichen haben die geförderten Einrichtungen so ihre internationale Sichtbarkeit deutlich erhöht.

Im Ergebnis wurden 34 Schutzrechte und 25 Patente in Sachsen angemeldet. Neben den Investitionen in Forschungsinfrastrukturen und innovativen anwendungsnahen Forschungsprojekten wurden zum Beispiel die Biotechnologiezentren in Dresden und Leipzig mit jeweils 10 Millionen Euro unterstützt.

„Auch neue Forschungsfelder im Bereich Energie, Ressourcen, Gesundheit und Kommunikation konnten erschlossen werden. Mit dem Transfer von innovativen Technologien leisten wir einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Leistungsfähigkeit der regionalen Wirtschaft“, ergänzt die Ministerin.

Mittlerweile sind in 60% bereits gestarteter Folgeprojekte kleine und mittlere Unternehmen aus Sachsen beteiligt.

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