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12.02.2018, 14:00 Uhr

Fachtagung Diversity an der Universität Leipzig

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Andersartigkeit ist Chance und Ressource“

Die Veränderungen, die Diversity-Strategien an Hochschulen bewirken, stehen im Mittelpunkt der Fachtagung „Diversität (ent)Grenzen?!“, zu der das Gleichstellungsbüro der Universität Leipzig in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eingeladen hat. Diversity-Management an Hochschulen toleriert nicht nur die individuelle Verschiedenheit der Menschen sondern hebt diese wertschätzend hervor. Verschiedenheit soll positiv für den Erfolg der Hochschule nutzbar gemacht werden. Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Vielfalt bringt Erfolg. Diversity fördert nicht nur die Kreativität an Hochschulen, sondern trägt auch entscheidend zur Bewältigung von Komplexität und zur Innovationsfähigkeit bei. Wir pflegen eine Kultur des Miteinanders, in der Andersartigkeit keine Gefahr oder Bedrohung bildet, sondern eine große Chance und Ressource ist. Je unterschiedlicher die Perspektiven des Einzelnen, desto ergiebiger sind die Ergebnisse der Hochschule.“
Die Sächsische Staatsregierung hat das Thema Diversity an Hochschulen bereits im Koalitionsvertrag verankert. Darin geht es z.B. um den Ausbau der Chancengleichheit und die Stärkung der Gleichstellungsbeauftragten, die Stärkung von Frauen im Wissenschaftssystem, die gleichberechtigte Teilhabe von Studierenden und Mitarbeitern mit Behinderung und chronischen Erkrankungen oder das Anstreben einer besseren Vereinbarkeit von Studium und Familie.
Die sächsischen Hochschulen haben in den vergangenen Jahren intensiv am Thema Diversity gearbeitet, etwa durch die Leitsätze zur Förderung der Internationalität, des lebenslangen Lernens oder zur Hinwirkung auf die Gleichstellung von Männern und Frauen. Stabsstellen Diversity-Management wurden mit dem Ziel eingerichtet, ein Gesamtkonzept der Anerkennung und Wertschätzung der Unterschiedlichkeit von Angehörigen der Hochschule zu entwickeln und strukturellen Barrieren abzubauen. Viele sächsischen Hochschulen sind inzwischen als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Zudem wird die Repräsentation von Frauen auf allen Ebenen des Wissenschaftssystems unterstützt. Das Professorinnenprogramm von Bund und Land hat in Sachsen bisher mehr als 20 Professorinnen gefördert.

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