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14.02.2018, 10:12 Uhr

Vorfreude auf 9. Landesgartenschau 2022 in Torgau

Staatsminister Schmidt übergibt Förderbescheid in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro

Im Dezember 2016 fiel die Entscheidung für die Stadt Torgau (Landkreis Nordsachsen) als Ausrichter für die 9. Sächsische Landesgartenschau im Jahr 2022. Staatsminister Thomas Schmidt übergab heute (14. Februar 2018) einen Förderbescheid in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro an die Torgauer Oberbürgermeisterin Romina Barth. Mit der Förderung werden die erforderlichen Investitionen für das Landesgartenschaugelände sowie die Entwicklung von Freiflächen und Brachen unterstützt. Die Landesgartenschau 2022 steht unter dem Motto „Natur – Mensch – Geschichte“.

„Ich freue mich, dass wir heute mit der Übergabe des Förderbescheides den symbolischen Startschuss für die 9. Sächsische Landesgartenschau 2022 in Torgau geben können“, sagte Minister Schmidt. „Dieses Geld ist sehr gut angelegt. Damit werden städtische Freiräume revitalisiert und Brachflächen beseitigt. Sowohl touristisch als auch für seine Bürger wird Torgau von einer ‚steinernen‘ hin zu einer ‚grünen Renaissancestadt‘ aufgewertet“, so der Minister.

Torgau konnte die Bewertungskommission mit einem ausgewogenen Konzept von sich überzeugen. Die Stadt versteht die Landesgartenschau nicht nur als Blumenschau, sondern auch als Motor für die Stadtentwicklung. „Die Landesgartenschauen in Sachsen sind eine Erfolgsgeschichte. Sie führen in kurzer Zeit zu nachhaltigen Investitionen, verwandeln brach liegende und oft vernachlässigte Flächen in touristisch attraktive Naherholungsgebiete und initiieren vor Ort nicht zuletzt erhebliches ehrenamtliches Engagement. Und natürlich bieten sie eindrucksvoll die Möglichkeit, das breite Leistungsspektrum der gärtnerischen Berufe in der Öffentlichkeit darzustellen“, so der Minister abschließend.

Das in Torgau ausgewählte Areal umfasst insgesamt circa 25 Hektar. Dabei bildet das Glacis das Herzstück der Landesgartenschau. Es ist der grüne Ring um die Altstadt. Das Glacis wurde ursprünglich militärisch genutzt, bevor es Ende des 19. Jahrhunderts durch bürgerliches Engagement in einen Stadtpark umgewandelt wurde. Nunmehr soll es zu einem Vorzeigeobjekt werden, das den Bogen von der Gartengeschichte über den Naturschutz bis hin zum städtischen Naherholungsgebiet spannt. Nördlich davon werden auch Flächen auf besehenden Industrie- und Bahnbrachen entwickelt.

Landesgartenschauen finden in Sachsen seit dem Jahr 1996 statt. Austragungsorte waren bisher Lichtenstein (1996), Zittau (1999), Großenhain (2002), Oschatz (2006), Reichenbach (2009), Löbau (2012) und Oelsnitz im Erzgebirge (2015). Die 8. Landesgartenschau im Jahr 2019 wird in Frankenberg stattfinden. Die Förderung erfolgt aus Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

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