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05.12.2018, 15:43 Uhr

Neuer Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft kommt aus Leipzig

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange gratuliert IfL-Direktor Sebastian Lentz

Die Mitgliederversammlung der Leibniz-Gemeinschaft hat den Direktor des Leipziger Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) Professor Sebastian Lentz zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Er hatte zuletzt im Leibniz-Kontext die Projektgruppe „Leitbild Leibniz-Transfer“ geleitet. Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich gratuliere Herrn Professor Lentz sehr herzlich zu seiner neuen Aufgabe. Unter seiner Leitung hat sich das IfL als eines der neun in Sachsen ansässigen Leibniz-Institute strategisch stetig weiterentwickelt und es hat Evaluationen stets mit überdurchschnittlichen Ergebnissen bestanden. Auch ist dank der maßgeblichen Initiative von Professor Lentz 2016 der Leibniz-WissenschaftsCampus Leipzig – Halle – Jena entstanden.“
Die Arbeitsschwerpunkte von Sebastian Lentz, der die Professur für Regionale Geografie an der Universität Leipzig innehat, liegen auf den Gebieten der Regionalen Geographie, Sozialgeographie, Kulturgeographie, Stadtgeographie, Transformationsforschung sowie des Wissenstransfers.
Im Leibniz-WissenschaftsCampus Leipzig – Halle – Jena, „Eastern Europe - Global Area" (EEGA), werden in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen des östlichen Europa Prozesse wie Migration und Mobilität, wirtschaftliche Verflechtungen, politische Integration, aber auch kulturelle und intellektuelle Perspektiven und Identitäten beleuchtet. Ziel des EEGA ist es, das regionale Containerdenken und die oft einseitige Information über das östliche Europa aus der westeuropäischen Sicht.
Hintergrund:
Die Forschung am Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) beschäftigt sich mit räumlichen Strukturen und aktuellen raumwirksamen Entwicklungen in Europa sowie mit den theoretischen und historischen Grundlagen der Regio¬nalen Geographie. Unter der Überschrift „Neue Geographien Eu¬ropas“ analysieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Prozesse insbesondere im mittleren und östlichen Euro¬pa und nehmen in Vergleichsstudien zugleich eine gesamteuropäische Perspektive ein. Die wissenschaftlichen Schwerpunkte des Instituts liegen in drei Forschungsfeldern: Raumproduktionen, Vi¬suelle Kommunikation und Kartographie, Geographiegeschichte. Mit diesen Forschungsbereichen will das IfL einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der räumlichen Organisation und Ent¬wicklung von Gesellschaft in Europa leisten und eine transdiszip¬linäre Plattform für die Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Diskurses zu Raum und Räumlichkeit in den Geistes- und Sozial¬wissenschaften bieten.
Im Freistaats Sachsen sind neun Leibniz-Institute angesiedelt, die mit 99,4 Mio Euro im Jahr gemeinsam vom Bund, dem Freistaat Sachsen und den anderen Bundesländern finanziert werden.

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