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06.12.2018, 12:17 Uhr

Sozialministerin Barbara Klepsch: Bedingungen für Pflegekräfte müssen deutlich verbessert werden

Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) in Münster

Die Arbeits- und Sozialministerminister der Länder haben sich gestern und heute (5./6. Dezember 2018) auf ihrer Jahrestagung in Münster getroffen. Einen Schwerpunkt des Treffens bildete das Thema Pflege als derzeit eine der großen Herausforderungen in Deutschland.

„Wir müssen mehr Menschen für eine Tätigkeit in der Pflege begeistern. Dazu brauchen wir spürbar bessere Bedingungen für die Pflegekräfte und mehr Wertschätzung für die Pflegeberufe. Zu allererst bedarf es einer angemessenen Entlohnung und guter Arbeitsbedingungen für unsere Pflegekräfte. Es ist wichtig, dass sich die Arbeits- und Sozialministerkonferenz auf diese Themen verständigt“, betonte Sozialministerin Barbara Klepsch. „Der Bund sollte auf die Tarifparteien für eine Einführung eines flächendeckenden Tarifvertrages in der Altenpflege einwirken“, so die Ministerin weiter.

Im Freistaat hatten sich die beteiligten Akteure bereits im Jahr 2014 mit der Initiative „Pro Pflege Sachsen“ darauf verständigt, dass eine angemessene tarifgebundene Vergütung auch in den Vertrags- und Vergütungsverhandlungen Grundlage sein soll.

Weiterhin befasste sich die ASMK mit der Anwerbung von Pflegefachkräften aus dem EU-Ausland. „Die Gewinnung von ausländischen Pflegekräften ist ein Baustein, um den Fachkräftebedarf in der Pflege zu mindern. Wir haben in Sachsen zum Beispiel mit Kooperationen mit Vietnam gute Erfahrungen gemacht. Hier muss die Bundesregierung die Anstrengungen erhöhen“, so die Ministerin.
Die Anwerbung von ausländischen Fachkräften kann aber nur eine Unterstützung darstellen und wird den Bedarf an Pflegekräften nur zum Teil lösen.

Hintergrund:

Die ASMK berät und beschließt über wichtige und grundsätzliche Angelegenheiten der Arbeits- und Sozialpolitik. Neben Fragen des Arbeitsmarktes und des Arbeitsrechtes befasst sich die ASMK mit den Themen Arbeitsschutz, Sozialrecht, Sozialversicherung, Rehabilitation und Integration von Menschen mit Behinderungen, mit der Integration von Migrantinnen und Migranten sowie mit Themen der Europäischen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Für den 5. und 6. Dezember 2018 ist in Münster die 95. Arbeits- und Sozialministerkonferenz geplant. Der Vorsitz und die Geschäftsführung der ASMK gehen jedes Jahr auf ein anderes Land über. Im Jahr 2018 hat Nordrhein-Westfalen den Vorsitz inne.

Weiter Informationen zur ASMK: https://www.mags.nrw/nordrhein-westfalen-hat-2018-den-vorsitz-der-arbeits-und-sozialministerkonferenz-asmk

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