Vortrag im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen: »Einzigartige Schätze: Altakten und ihre Bedeutung für die Denkmale«

30.01.2026, 17:22 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

/
Liebenau, Apostel Johannes ev., Aufnahme HfBK Dresden Tino Simon 2021 (© Hochschule für Bildende Künste Dresden, Tino Simon)

Liebenau, Apostel Johannes ev., Aufnahme HfBK Dresden Tino Simon 2021 (© Hochschule für Bildende Künste Dresden, Tino Simon)

/
Das Sächsische Denkmalarchiv - Akten des Landesamtes für Denkmalpflege und der »Königlich Sächsischen Kommission zur Erhaltung der Kunstdenkmäler«, 2021 (© Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Sven Pank)

Das Sächsische Denkmalarchiv - Akten des Landesamtes für Denkmalpflege und der »Königlich Sächsischen Kommission zur Erhaltung der Kunstdenkmäler«, 2021 (© Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Sven Pank)

Am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, findet um 16 Uhr im Ständehaus der dritte Begleitvortrag zur Jahresausstellung statt, zu dem das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) einlädt. Tino Simon, Diplom-Restaurator im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, präsentiert in seinem Vortrag »Schlaglichter und Fundstücke aus dem Sächsischen Denkmalarchiv«, wie es im Jahr 1908 noch vor dem Landesamt selbst begründet wurde und bis heute den Grundstock der Sammlungen des LfD bildet.

Akten und Schriften entpuppen sich als Schatzkammern voller Geschichten: Sie bewahren nicht nur Fakten, sondern auch Entscheidungen, Konflikte und persönliche Schicksale. In handschriftlichen Vermerken, Stempeln oder beiläufigen Notizen entdeckt man überraschende Zusammenhänge.

Das »Sächsische Denkmalarchiv« bewahrt mit seinen Altakten umfassende Quellen zu den zahlreichen kirchlichen Denkmalen im Freistaat Sachsen und deren Ausstattung, wie Altäre, Gemälde und Skulpturen. Gründliche Recherchen enthüllen oft wertvolle Details zu den Objekten selbst sowie zu ihrem Verbleib oder ihrer Restaurierung im 19. und 20. Jahrhundert. Namen wie Borna (Oschatz), Breitenbrunn, Dorfschellenberg, Elbisbach, Geising, Liebenau, Meinersdorf, Priessnitz und Somsdorf stehen stellvertretend für viele Orte im heutigen Bundesland. Der Vortrag zeigt anhand ausgewählter Beispiele die enge Verbindung der Quellen mit den Kunstwerken und verdeutlicht ihre Bedeutung für Forschung, praktische Denkmalpflege und Restaurierung.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Jahresausstellung des LfD »Gebautes Vermächtnis – Bewahrtes Gedächtnis. Das Sächsische Denkmalarchiv«, die bis 27. Februar 2026 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss besichtigt werden kann.

Mittwoch, 4. Februar 2026 | 16 Uhr | Vortrag »Was Akten berichten – Schlaglichter und Funde im Sächsischen Denkmalarchiv« | Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden | 2. OG, Festsaal | freier Eintritt.
Bitte beachten Sie die Sicherheitskontrollen im Ständehaus.
Wegen begrenzter Platzkapazitäten bitten wir um verbindliche Anmeldung unter 0351 48430 421 oder presse@lfd.sachsen.de.

Bitte beachten Sie auch das weitere Begleitprogramm

Wegen begrenzter Platzkapazitäten bitten wir bei den Begleitvorträgen und Führungen um verbindliche Anmeldung unter 0351 48430 421 sowie unter presse@lfd.sachsen.de.

Begleitvorträge zur Ausstellung

VORTRÄGE im Festsaal des Ständehauses
nur mit Anmeldung unter +49 351 48430421 oder presse@lfd.sachsen.de

Mittwoch, 18. Februar 2026, 16 Uhr
Von der Langen Lene bis Zum treuen Hunde
Denkmalinventarisation heute – erfassen, erforschen, dokumentieren
Franziska Peker, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

nur mit Anmeldung unter +49 351 48430421 oder presse@lfd.sachsen.de
jeweils mittwochs, 16 Uhr

25. Februar 2026.
Gern vereinbaren wir auf Anfrage für Ihre Gruppe einen individuellen Führungstermin.


zurück zum Seitenanfang