Sicherheitskooperation (SiKoop) der Länder führt gemeinsame Aktionswoche gegen Straftaten zum Nachteil von älteren Menschen (SÄM) durch

29.06.2026, 14:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Fünf ostdeutsche Bundesländer kooperieren für mehr Sicherheit. Ziel ist es, den Straftaten gegen ältere Menschen entschlossen entgegenzutreten.

Täglich registriert die Polizei Fälle von sogenannten Schockanrufen und Enkeltrickbetrugsdelikten, aber auch Straftaten des Betrugs im Internet (Cybercrime) wie Trading Fraud und Fake Shops zum Nachteil älterer Menschen. Die dabei durch die Betrüger erzielten Vermögensschäden, gerade bei Betrug mit Kryptowährung, sind sehr hoch.

Von den oben genannten Straftaten sind insbesondere Personen betroffen, die älter als 50 Jahre sind.

Aus diesem Grund haben die Landespolizeien von Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Rahmen der polizeilichen Sicherheitskooperation eine gemeinsame Aktionswoche vom 29. Juni bis 5. Juli 2026 vereinbart, um gezielt zu Straftaten zum Nachteil älterer Menschen aufzuklären.

Im Fokus dieser Aktionswoche, aber auch darüber hinaus, werden umfangreiche präventive Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern stehen.

Die Länder möchten mit den geplanten Präventionsaktionen kontinuierlich und intensiv über diese wichtigen Themen informieren. Die Maßnahmen werden vor allem im Rahmen von Veranstaltungen und Aktionen umgesetzt, bei denen die Menschen direkt und persönlich sowie in den Medien über die perfiden Methoden der Täter aufgeklärt werden. Ziel ist es, nicht nur potenzielle Betroffene, sondern auch Familienmitglieder und Bekannte zu sensibilisieren, um Betrügern das Handwerk zu erschweren.

Unter dem Motto »HÖR' GENAU HIN! Telefonbetrug kann jeden treffen.« beteiligt sich die Polizei Sachsen an der bundesweiten Aktionswoche.

Dirk Lichtenberger, Präsident des LKA Sachsen: »Unsere Präventionskampagne richtet sich nicht ausschließlich an Seniorinnen und Senioren. Die Polizei appelliert auch an Angehörige, das Gespräch mit Eltern und Großeltern zu suchen und sie über die Gefahren verschiedener Betrugsdelikte aufzuklären. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass weniger Menschen auf diese Betrugsmaschen hereinfallen – denn jedes Opfer ist eines zu viel.«

Bereits seit Anfang Juni ist die Kampagne mit Online-Werbung auf reichweitenstarken Nachrichtenportalen präsent. Neben Werbeeinblendungen informiert dort auch ein redaktionell aufbereiteter Beitrag über die Vorgehensweisen der Täter und zeigt auf, wie sich potenzielle Opfer schützen können. Während der Aktionswoche wird die Kampagne zusätzlich durch Großflächenplakate und digitale Außenwerbung an stark frequentierten Standorten im Freistaat verstärkt. Ergänzend informiert die Polizei Sachsen über ihre Social-Media-Kanäle zu aktuellen Betrugsmaschen und gibt praktische Verhaltenstipps.

Weitere Informationen zur sächsischen Kampagne »HÖR' GENAU HIN! Telefonbetrug kann jeden treffen.« finden Sie auf der Internetseite der Polizei Sachsen unter den nachfolgenden Link:

Auch auf den Internetseiten der Polizeilichen Prävention der Länder und des Bundes können Sie sich informieren:


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