Neun Unternehmen aus Dresden und Ostsachsen für den Sächsischen Meilenstein 2026 nominiert – Wettbewerb prämiert erfolgreiche Unternehmensnachfolgen

02.10.2026, 09:32 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Sächsischer Meilenstein 2026 (© Franziska Werner für Bürgschaftsbank Sachsen)

Die Nominierten aus der Region Dresden/Ostsachsen

Sächsischer Meilenstein 2026 (© Franziska Werner für Bürgschaftsbank Sachsen)

Die Nominierten aus der Region Dresden/Ostsachsen

Die Nominierten aus der Region Dresden/Ostsachsen

Pressemitteilung der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH

  • Bürgschaftsbank Sachsen würdigt Unternehmen in den Kategorien familieninterne, unternehmensinterne und unternehmensexterne Nachfolge
  • Insgesamt 76 Unternehmen aus ganz Sachsen hatten sich 2026 für den Sächsischen Meilenstein beworben
  • Auswahl der Nominierten erfolgte durch überregionales Fachgremium mit Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaftskammern, des Wirtschaftsministeriums und der Bürgschaftsbank Sachsen
  • Preisverleihung findet Anfang November 2026 im Beisein von Dirk Panter, sächsischer Wirtschaftsminister und Schirmherr des Wettbewerbs, statt

Die Wirtschaftsregion Dresden und Ostsachsen ist im Wettbewerb um den Sächsischen Meilenstein wieder stark vertreten. Insgesamt neun Unternehmen erreichten dieses Jahr die letzte Runde im Preis für erfolgreiche Nachfolge. Die Bürgschaftsbank Sachsen verkündete gestern bei einer Abendveranstaltung im Kraftwerk Mitte Dresden, welche Unternehmen weiter im Rennen sind. Sie gingen aus mehr als 70 Bewerbungen aus ganz Sachsen als Favoriten hervor.

Die Nominierten wurden u. a. von der Industrie- und Handelskammer Dresden sowie der Handwerkskammer Dresden ausgewählt. Beide Kammern unterstützen den Sächsischen Meilenstein als regionale Partner. Schirmherr des Wettbewerbs ist der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter. In seinem Beisein werden die finalen Preisträgerinnen und Preisträger am 3. November 2026 auf Schloss Albrechtsberg in Dresden ausgezeichnet. Sie können sich auf Preisgelder in Summe von 17.000 Euro, ein filmisches Portrait und öffentliche Sichtbarkeit freuen.

Folgende Unternehmen aus Dresden und Ostsachsen sind für den Sächsischen Meilenstein 2026 nominiert:

Kategorie familieninterne Nachfolge

  • Bäckerei Claus GmbH & Co. KG aus Coswig (Übernehmer: Lukas Claus | Übergeber: Lutz Claus)
  • Dresdner Rahmenwerkstatt aus Dresden (Übernehmerin: Linda Lehmann | Übergeber: Bettina Lehmann, Lutz Lehmann)
  • SHZ Sächsische Hebe- und Zurrtechnik GmbH aus Großröhrsdorf (Übernehmer: Franziska Böhme, Matthias Böhme | Übergeber: Günter Böhme)

Kategorie unternehmensinterne Nachfolge

  • Berghotel Augustusberg aus Bad Gottleuba-Berggießhübel (Übernehmer: Andreas Böhme | Übergeberin: Cornelia Liebig)
  • Herrenausstatter Prüssing & Köll aus Dresden (Übernehmer: Tom Krenzke | Übergeberin: Franziska Rüpprich-Knoll)
  • VAVONA GmbH aus Radeburg (Übernehmer: Merten Fink | Übergeber: Uwe Vosgerau)

Kategorie unternehmensexterne Nachfolge

  • Klockau Optik aus Bautzen (Übernehmer: Benjamin Scholze | Übergeber: Thomas Klockau)
  • Ostsächsisches Gummiwerk Polenz GmbH aus Neustadt (Übernehmer: Kautasit Gummitechnik Dresden GmbH - Alexander Jahn, Katharina Leisner | Übergeber: Veritas Sachsen GmbH - in Insolvenz)
  • Schließanlagenservice Leonhardt Houselock aus Pulsnitz (Übernehmer: Felix Leonhardt | Übergeber: Wolfgang Werner)

Dirk Panter, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz sowie Schirmherr des Sächsischen Meilensteins 2026:
»Jede Nominierung ist bereits ein Gewinn! Erfolgreiche Übernahmegeschichten aus der Region Dresden/Ostsachsen werden sichtbar und inspirieren potenzielle Nachfolgerinnen und Nachfolger aus dem gesamten Freistaat, selbst den Schritt in die Unternehmensübernahme zu wagen. Wird ein Unternehmen erfolgreich an die nächste Generation übergeben, bleiben Arbeitsplätze, Erfahrung und Innovationskraft in Sachsen. Ich wünsche allen Teilnehmenden viel Erfolg und freue mich schon auf die Preisverleihung im Herbst.«

Christian Doerr, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Dresden und Mitglied des Verwaltungsrats der Bürgschaftsbank Sachsen:
»Der Erhalt von Arbeitsplätzen durch eine Nachfolge in den Unternehmen ist mehr als ein Generationenwechsel. Es geht um unsere Wirtschaftsregion und um die Fortführung der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung seit 1990. Die Nominierten für den Sächsischen Meilenstein zeigen auf, wie sie ihre Unternehmensnachfolgen mit unternehmerischem Mut, Vertrauen in ihre Kompetenzen sowie einem positiven Blick in die Zukunft erfolgreich gemeistert haben. Mit ihrem Engagement sichern sie nicht nur Arbeitsplätze, sondern geben dem Lebenswerk der Gründungsunternehmer eine Zukunft und für sich selbst eine interessante Perspektive.«

Dr. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden und Mitglied des Verwaltungsrats der Bürgschaftsbank Sachsen:
»Erfolgreiche Unternehmensnachfolgen sichern die Zukunft des Handwerks in unserer Region. So werden Arbeitsplätze erhalten, die Wirtschaft gestärkt und das Wissen vor Ort in den Betrieben gehalten. Doch geeignete Nachfolger zu finden, wird immer schwieriger. Der Wettbewerb um den Sächsischen Meilenstein macht deshalb erfolgreiche Übergaben sichtbar. Er zeigt regionale Erfolgsgeschichten – und macht Mut, Verantwortung zu übernehmen und den eigenen Betrieb in eine gute Zukunft zu führen.«

Markus H. Michalow, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Sachsen:
»Die Nominierten für den Sächsischen Meilenstein 2026 beweisen, wie viel Unternehmergeist nach wie vor im Osten des Freistaats herrscht. Sie haben ihre Angestelltenverhältnisse hinter sich gelassen, um den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen und eine Nachfolge anzutreten. Dabei zeichnen sich die Nachfolgerinnen und Nachfolger durch besonderen Weitblick aus: Sie führen ihre Unternehmen mit frischen Ideen und neuen Investitionen in die Zukunft. Damit schaffen sie eine nachhaltige Existenzgrundlage für ihre Beschäftigten, aber auch für Zulieferbetriebe. Allein deshalb verdienen alle Nominierten die Auszeichnung mit dem Sächsischen Meilenstein.«

Die Bürgschaftsbank Sachsen richtet den Nachfolgewettbewerb seit 2011 aus. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 76 Unternehmen aus verschiedensten Branchen und Regionen. Unter Leitung von Prof. Dr. Torsten Gonschorek hatte ein wissenschaftliches Projektteam der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) zunächst alle eingegangenen Bewerbungen ausgewertet. Dabei wurde unter anderem berücksichtigt, wie sich die Zahl der Angestellten und der Umsatz unter den neuen Firmeninhaberinnen und -inhabern entwickelt hat und wie sie Herausforderungen im Nachfolgeprozess bewältigten. Darauf aufbauend wählten Vertreterinnen und Vertreter der sächsischen Wirtschaftskammern, des Wirtschaftsministeriums sowie der Bürgschaftsbank Sachsen die Nominierten aus.

Mehr Informationen zum Sächsischen Meilenstein unter https://saechsischer-meilenstein.de/

Bildmaterial: Gruppenbild der Nominierten
Bildquelle: Franziska Werner für Bürgschaftsbank Sachsen

Über die BBS

Die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) ist ein öffentlich gefördertes Spezialkreditinstitut. Aufgabe der BBS ist es, als Selbsthilfeeinrichtung der gewerblichen Wirtschaft gemeinsam mit den Hausbanken die Finanzierung erfolgversprechender Vorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe in Sachsen mit Bürgschaften zu sichern. Die BBS wurde 1990 gegründet und ist Mitglied im Verband Deutscher Bürgschaftsbanken e.V. Die BBS übernimmt Bürgschaften bis zu 80 Prozent des jeweiligen Kreditbetrages und bis zu einem Bürgschaftsbetrag von 2,5 Mio. Euro.
Die BBS unterstützt die Finanzierung von Unternehmensübernahmen, indem sie Zugang zu Fremdkapital erleichtert. Allein 2025 hatte die BBS mit ihren Ausfallbürgschaften in 82 Fällen dazu beigetragen, dass Nachfolgerinnen und Nachfolger ein Übernahmedarlehen erhalten und den Firmenkauf finanziell stemmen konnten. Demnach ermöglichte die BBS im vergangenen Jahr durchschnittlich 1,5 Nachfolgen pro Woche.

Kontakt

Bürgschaftsbank Sachsen GmbH
Anton-Graff-Straße 20
01309 Dresden
Geschäftsführung: Markus H. Michalow, Arne Laß
https://sn.ermoeglicher.de

Kommunikationsverantwortliche: Sarah Jakob
Telefon: 0173-9450-269 | Mail: post@sarah-jakob.de


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz

Pressesprecher Jens Jungmann
Telefon: +49 351 564 80600
Telefax: +49 351 564 80680
E-Mail: presse@smwa.sachsen.de
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