Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung in 16 Fällen

31.03.2025, 09:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Staatsanwaltschaft Dresden beantragt Erlass eines Strafbefehls beim Amtsgericht Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 25-jährigen Afghanen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung in 16 Fällen.

Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 7. Oktober 2024 gegen 07:25 Uhr mit einem Linienbus der Dresdner Verkehrsbetriebe AG als Ersatzverkehr für die Linie 11 auf der Bautzner Straße in Dresden gefahren zu sein, obwohl er aufgrund Übermüdung fahruntüchtig war.

Er soll aufgrund der Übermüdung während der Fahrt kurzzeitig eingeschlafen und über die Gegenfahrspur auf den gegenüberliegenden Gehweg gefahren sein. Dabei soll er einen Strommast gestreift haben, gegen einen Baum gestoßen sein und anschließend mit seiner Fahrzeugfront die Fahrerkabine eines am Straßenrand parkenden Kleintransporters überrollt haben. An dem Kleintransporter entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro.

Durch den Unfall wurden 16 Fahrgäste zum Teil erheblich verletzt.

Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft. Er hat zu den Tatvorwürfen keine Angaben gemacht.
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat beim Amtsgericht Dresden beantragt, gegen den Beschuldigten im Strafbefehlswege eine Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 30 Euro zu verhängen und dem Beschuldigten die Fahrerlaubnis zu entziehen.


Kontakt

Staatsanwaltschaft Dresden

Pressesprecher Jürgen Schmidt
Telefon: +49 351 446 2200
Telefax: +49 351 446 2375
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