Sächsischer Gründerpreis startet ins Wettbewerbsjahr 2026 – Bewerbungen sind bis 25. Februar möglich
30.10.2025, 10:01 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Newcomer, Start-up und Scale-up des Jahres gesucht | Wirtschaftsminister Panter: »Der Wettbewerb macht unsere lebendige Gründerkultur sichtbar.«
Das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) wird auch im Jahr 2026 innovative Geschäftsideen und erfolgreiche Gründungskonzepte mit dem Sächsischen Gründerpreis prämieren. Gesucht werden Vorhaben, die bereits am Markt umgesetzt sind oder noch realisiert werden. Das Online-Bewerbungsportal ist ab heute Abend bis zum 25. Februar 2026 geöffnet. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Gründungsteams und Unternehmen, die ihren vorhandenen oder geplanten Unternehmenssitz in Sachsen haben. Die Unternehmensgründung muss nach dem 1. Januar 2016 erfolgt sein. Die sächsische Innovationsplattform futureSAX GmbH organisiert den Wettbewerb im Auftrag des SMWA.
Der Sächsische Gründerpreis wird zum 26. Mal ausgeschrieben und am 17. Juni 2026 anlässlich der Sächsischen Innovationskonferenz in Dresden verliehen. Das SMWA vergibt den Preis in drei Kategorien:
- Newcomer des Jahres (Unternehmen oder Teams, die im Jahr 2025 gegründet haben bzw. es bis Ende 2026 planen)
- Start-up des Jahres (für Unternehmen mit den Gründungsjahren 2021 bis 2024)
- Scale-up des Jahres (für Unternehmen mit den Gründungsjahren 2016 bis 2020)
Die Bewertung erfolgt nach den drei Kriterien Kundennutzen und Innovationsgehalt, Teamkonstellation und Umsetzbarkeit sowie Kommerzialisierungs- und Marktpotenzial. Zudem wird ein Sonderpreis für jugendliche Gründende (»NextGen«) verliehen.
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Sachsen ist ein Gründerland. Hier greifen industrielle Tradition und Innovation, eine starke Hochschul- und Forschungslandschaft sowie Förderprogramme und breite Unterstützung für Start-ups ineinander. Mit dem Sächsischen Gründerpreis möchten wir unsere lebendige Gründerkultur wieder sichtbar machen – in diesem Jahr erstmals auch ältere Start-ups, die bereits etabliert sind und erfolgreich wachsen. Neben einem Preisgeld gibt es weitere gute Gründe für eine Bewerbung: Die Teilnahme steigert den Bekanntheitsgrad und verschafft Zugang zum großen futureSAX-Netzwerk mit über 12.000 Kontakten. Unsere Innovationsplattform futureSAX steht den Gründenden auch beim Markteintritt und im Wachstumsprozess zur Seite. Ich bin nun gespannt auf die innovativen Vorhaben und freue mich auf die Preisverleihung im Juni 2026.«
Susanne Stump, Geschäftsführerin der futureSAX GmbH: »Ich freue mich außerordentlich, dass der Sächsische Gründerpreis auch in Zeiten knapper Kassen umgesetzt und damit ein wichtiges Zeichen gesendet wird. Wir können Gründenden somit auch in 2026 eine Bühne bieten, die sächsische Innovationskraft sichtbar machen und ein Zeichen der Wertschätzung senden. Mit den drei Wettbewerbskategorien schaffen wir gezielt Raum für unterschiedliche Wachstumsdynamiken und Entwicklungsphasen – vom ersten Markteintritt bis zur Skalierung. Besonders wichtig ist uns dabei, die Vielfalt der sächsischen Gründungsszene abzubilden: themen- und branchenübergreifend, nachhaltig und zukunftsorientiert. Man kann also gespannt sein, welch innovative Ideen und Lösungen auf der sächsischen Innovationskonferenz (#IK26) am 17. Juni 2026 präsentiert werden.«
Rückblick: 25. Sächsischer Gründerpreis im Jahr 2025
Der Preis wurde zum ersten Mal in drei Kategorien verliehen: Newcomer des Jahres, Start-up des Jahres sowie Skalierung & Gesellschaftlicher Impact. Zudem wurden erstmals Sonderpreise für »Social Entrepreneurs« – innovative, wirtschaftlich tätige Sozialunternehmen – und die »Next Gen« vergeben. Insgesamt 99 Einreichungen aus den drei sächsischen Großstädten und dem ländlichen Raum gingen dafür ein.
Kategorie »Skalierung & Gesellschaftlicher Impact«
Gewinner: Soul of Concrete GmbH (Dresden)
Projekt: Die Zukunft des Bauens – Mit modularer Carbonbewehrung
Kategorie »Newcomer des Jahres«
Gewinner: windfire GbR (Leipzig)
Projekt: Direkte Wärmeerzeugung aus Windenergie
Kategorie »Start-up des Jahres«
Gewinner: SaxonQ GmbH (Leipzig)
Projekt: Mobiler Quantencomputer
Sonderpreis Social Entrepreneurs
Gewinner: Ge:Bäck – Solidarische Bäckerei (Leipzig)
Projekt: Gemeinschaftsgetragene Bäckerei
NextGen-Sonderpreis
Gewinner: Team bridged (Crimmitschau)
Projekt: Plattform zur beidseitigen und individuellen Vermittlung von Fähigkeiten
Zu den Nominierten gehörten auch die Cucumber Company GmbH (Chemnitz), die LIMATICA GmbH (Chemnitz), die SCS – Special Car Solutions GmbH (Halsbrücke, Ortsteil Niederschöna), die SI. SERV GmbH (Werdau), die SpeechMind GmbH (Dresden) und das Team Deep Breath (Chemnitz).