Das Geheimnis der Nok-Kultur in Nigeria | Vortrag über frühe Kunst in Afrika am 13.11.2025 im smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

10.11.2025, 11:43 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Nok-Terrakottakopf kurz nach der Bergung, Ifana 2016 (© Institut für Archäologische Wissenschaften)

Nok-Terrakottakopf kurz nach der Bergung, Ifana 2016 (© Institut für Archäologische Wissenschaften)

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Die Referentin Dr. Gabriele Franke, Goethe-Universität Frankfurt am Main (© Tanja Maria Männel)

Die Referentin Dr. Gabriele Franke, Goethe-Universität Frankfurt am Main (© Tanja Maria Männel)

Am kommenden Donnerstag, 13.11., berichtet Dr. Gabriele Franke von der Goethe-Universität Frankfurt am Main über rätselhafte Tonskulpturen aus dem vorgeschichtlichen Nigeria. Der Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung "Planet Africa - eine archäologische Zeitreise", die bis zum 12.4.2026 im smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz - zu sehen ist, statt.

  • Vortrag: Frühe Kunst in Afrika - Das Geheimnis der Nok-Kultur in Nigeria
  • Termin: Donnerstag, 13.11.2025, um 18 Uhr
  • Eintritt: 3 €

Dr. Gabriele Franke über ihren Vortrag:

"Im ersten Jahrtausend vor Christus entstanden in Zentralnigeria kunstvolle Tonfiguren, die in den 1940er Jahren zufällig entdeckt wurden. Sie sind die ältesten großformatigen Skulpturen im subsaharischen Afrika. Die Goethe-Universität Frankfurt hat von 2005 bis 2020 die Spuren der »Nok« genannten Kultur erforscht und neue Erkenntnisse zur Lebensweise dieser frühen Bauern gewonnen. Auch das Rätsel der Tonfiguren konnte gelüftet werden. Der Vortrag geht auf diese Figuren und wesentliche Forschungsaspekte ein."

Über die Referentin

Dr. Gabriele Franke ist aktuell externes Mitglied des Instituts für Archäologische Wissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main Von 2009 bis 2021 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Nok-Projekt an der Goethe-Universität und hat zur Chronologie und Keramik der Nok-Kultur promoviert. Sie nahm regelmäßig an Feldarbeiten in Nigeria teil. Neben der Nok-Kultur liegt ihr zweiter Forschungsschwerpunkt auf Felsbildern, und hier vor allem auf den Felsbildern Namibias.

Sonderausstellung "Planet Africa - eine archäologische Zeitreise"

Die Ausstellung beleuchtet die Schlüsselrolle des afrikanischen Kontinents in der menschlichen Evolution – und zwar aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel: dem der modernen Archäologie. Sie speist sich vor allem aus den Ergebnissen zahlreicher neuerer Forschungsprojekte, die gemeinsam mit afrikanischen Partnerinstitutionen seit 2018 durchgeführt werden.
Hierbei geht die Erzählung nicht chronologisch vor, sondern gliedert sich in sechs große Themen, die vom Reichtum der Landschaften, der Funde und Monumente und von den Menschen erzählen.
Streetart-Künstlerinnen und -Künstler aus verschiedenen afrikanischen Ländern gestalteten eindrückliche Illustrationen für jedes der sechs Themenfelder.

Mit besten Grüßen,
Jutta Boehme
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am smac

PRESSEKONTAKT
Jutta Boehme
mail: presse@smac.sachsen.de
tel: 0371. 911 999 65

ADRESSE | KONTAKT
smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Stefan-Heym-Platz 1
09111 Chemnitz
mail: info@smac.sachsen.de
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