Öko-Landbau-Pionier aus der Dübener Heide erhält Bundesverdienstkreuz

03.03.2026, 18:28 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Roland Einsiedel (© Archiv LaNU)

Roland Einsiedel in der Staatskanzlei

Roland Einsiedel (© Archiv LaNU)

Roland Einsiedel in der Staatskanzlei

Roland Einsiedel in der Staatskanzlei

Roland Einsiedel vereinigt Visionen zum ökologischen Landbau aus Ost und West

Heute ist ein besonderer Tag für Roland Einsiedel aus Kossa in der Dübener Heide: Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretzschmar überreichte ihm, stellvertretend für den Bundespräsidenten, das Bundesverdienstkreuz. Der 85-Jährige zählt zu den Pionieren des ökologischen Landbaus in Sachsen.
Mit der hohen Auszeichnung wird Roland Einsiedels jahrzehntelanges Engagement für eine umweltverträgliche und zukunftsfähige Landwirtschaft gewürdigt. Als Leiter der Sächsischen Interessengemeinschaft Ökologischer Landbau (SIGÖL) gelang es ihm, wissenschaftliche Erkenntnisse und Visionen zur nachhaltigen Landwirtschaft aus Ost und West miteinander zu verbinden. So schuf er eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung ökologischer Bewirtschaftungsweisen.
Überregional bekannt wurden seine über viele Jahre organisierten und hochkarätig besetzten Fortbildungsveranstaltungen zum Kreislaufgedanken »Boden–Pflanze–Tier–Mensch–Boden«. Mit seinem Wirken leistete der Aktivist aus der Dübener Heide einen herausragenden Beitrag zur Förderung der Biodiversität und der Bodenfruchtbarkeit.

Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) mit ihrer Akademie ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Kooperationspartner von Roland Einsiedel. Sie unterstützt finanziell und personell die überregional bedeutsamen Weiterbildungs- und Vernetzungsveranstaltungen zum ökologischen Landbau in Bad Düben.

Hintergrundinfo

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – so der vollständige Name der Auszeichnung – ist die höchste Anerkennung des Landes für Menschen, die sich in den Bereichen Politik, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.


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