Gemeinsame Medieninformation des Sächsischen Staatsministeriums des Innern und des Landesverkehrswacht Sachsen e.V.
11.03.2026, 11:06 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Übergabe mobiler Verkehrsschulen
Amtschef Ulf Bandiko übergab heute die im Jahr 2025 geförderten mobilen Verkehrsschulen an die Landesverkehrswacht Sachsen und die Verkehrswacht der Stadt Zwickau e.V. Das Sächsische Staatsministerium des Innern förderte zwei mobile Jugendverkehrsschulen und eine mobile Kindergartenverkehrsschule mit insgesamt 128.000 Euro.
Hintergrund ist die weiterhin hohe Zahl verunglückter Kinder im Straßenverkehr: Trotz leicht rückläufiger Zahlen verunglückter Kinder im Straßenverkehr wurden im vergangenen Jahr immer noch 1.167 Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt, davon kamen zwei Kinder ums Leben. Um die Verkehrssicherheit frühzeitig zu stärken, setzt der Freistaat auf eine intensive Verkehrserziehung.
Bei den mobilen Verkehrsschulen handelt es sich um transportable Verkehrsübungsanlagen mit Fahrrädern, Verkehrszeichen, Ampeln und Markierungsmaterial. In diesen realistischen Übungsparcours kann mit den Kindern das Verhalten auf der Straße geübt werden. Die Fahrzeuge tragen zu einer flächendeckenden Verkehrserziehung im Freistaat Sachsen bei und ermöglichen vorschulische Projektumsetzung und schulische Radfahrausbildung auch dort, wo keine festen Verkehrsübungsplätze vorhanden sind.
Amtschef Ulf Bandiko: »Verkehrserziehung rettet Leben und beginnt bei den Jüngsten. Mein Dank gilt den ehrenamtlichen Mitgliedern der Landesverkehrswacht für ihren unverzichtbaren Beitrag, Kindern rechtzeitig beizubringen, sich sicher und verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu bewegen.«
Andreas Nowak, Präsident der Landesverkehrswacht Sachsen: »Jeder Verkehrsunfall ist einer zu viel, vor allem, wenn Kinder betroffen sind. Durch unsere Verkehrsschulen lernen die Kinder nicht nur ordentlich Fahrrad fahren. Die Verkehrsregeln spielen allgemein eine sehr große Rolle. Das nützt ihnen auch als Fußgänger. In beiden Verkehrsarten nehmen Kinder selbstständig am Straßenverkehr teil und verunglücken auch am meisten.
Deshalb ist diese Ausbildung so wichtig. Wir bedanken uns sehr herzlich beim Freistaat Sachsen und besonders bei Amtschef Bandiko, dass er unsere Arbeit für die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen so leidenschaftlich unterstützt.«