Marienberg: Spatenstich für Radweg Richtung Reitzenhain

22.04.2026, 14:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Bund und Freistaat fördern ersten Bauabschnitt mit über 2,4 Millionen Euro

In Marienberg ist heute der Startschuss für den Bau des Radweges in Richtung Reitzenhain gefallen. Staatssekretär Sören Trillenberg, Oberbürgermeister André Heinrich und Oberbürgermeister a. D. Thomas Wittig haben heute gemeinsam mit weiteren Projektbeteiligten den feierlichen Spatenstich gesetzt.

Staatssekretär Sören Trillenberg: »Dort, wo Radverkehr sicher und durchgängig geführt wird, entstehen echte Mobilitäts-Alternativen für den Alltag oder die Freizeit. In einem ersten Bauabschnitt entsteht in Marienberg ein modernes, landschaftlich reizvolles Stück Radverkehrsinfrastruktur, das die Stadt perspektivisch bis nach Reitzenhain und an die tschechische Grenze anbindet. Damit investieren wir nicht nur in einen Radweg, sondern in bessere Erreichbarkeit, in nachhaltige Mobilität und in die Entwicklung einer Region.«

Oberbürgermeister André Heinrich: »Nachhaltige Mobilität braucht eine sichere Infrastruktur. Dass wir heute mit dem symbolischen Spatenstich den Startschuss für diesen ersten Bauabschnitt bis Gelobtland geben können, ist ein Meilenstein für den Radverkehr in unserer Region. Durch die Trassenführung abseits des motorisierten Verkehrs auf der B 174 schaffen wir künftig eine sichere Alternative für alle, die das Rad im Alltag oder in der Freizeit nutzen wollen. Dieser Baubeginn ist eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Großen Kreisstadt.«

Mit dem ersten Bauabschnitt wird ein 6,2 Kilometer langer Geh- und Radweg zwischen der Stadt Marienberg und dem Ortsteil Gelobtland neu gebaut. Er verläuft von der Querung der ehemaligen Bahntrasse an der S 221/Äußere Annaberger Straße in Marienberg bis zum stillgelegten Bahnhof Gelobtland. Der Abschnitt ist ein Teil einer größeren Gesamtmaßnahme: Geplant ist ein straßenbegleitender Radweg parallel zur Bundesstraße 174 auf der stillgelegten Bahntrasse Reitzenhain-Flöha. Diese Verbindung soll künftig auf insgesamt rund 16,7 Kilometern von Marienberg bis in den Ortsteil Reitzenhain an die tschechische Grenze führen.

Die Große Kreisstadt Marienberg hat für den Ausbau des Radwegs zwischen Marienberg und Gelobtland einen Förderbescheid in Höhe von 2.397.850 Euro erhalten. Gerade im nördlichen Abschnitt – dem Bauabschnitt 1.1. – zwischen Marienberg und Gelobtland verläuft die Radwegeführung deutlich abgerückt von der Bundesstraße. Das schafft eine eigenständige Trasse und macht das Radfahren abseits des motorisierten Verkehrs attraktiver.

Von der Gesamtzuwendung in Höhe von 2.397.850 Euro stammen 282.100 Euro aus Mitteln des Freistaates Sachsen und 2.115.750 Euro aus Bundesmitteln des Sonderprogramms »Stadt und Land«. Die Große Kreisstadt Marienberg bringt einen Eigenanteil in Höhe von 423.150 Euro auf.

Die Förderung des Freistaats erfolgt auf Grundlage der Förderrichtlinie Kommunaler Straßen- und Brückenbau. Mit ihr unterstützt der Freistaat Sachsen kommunale Vorhaben zum Ausbau einer leistungsfähigen und sicheren Verkehrsinfrastruktur. Dazu gehören auch Investitionen in den Radverkehr, wenn sie die Erreichbarkeit verbessern und die kommunale Infrastruktur stärken.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung

Ansprechpartner Annegret Fischer
Telefon: +49 351 564 50021
E-Mail: medien@smil.sachsen.de
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