Eröffnung der Sonderausstellung »UNIVERSUM Dresden. Der Filmemacher und Filmsammler Ernst Hirsch« in Kooperation mit der SLUB Dresden

08.05.2026, 18:22 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Ernst Hirsch filmt den Wiederaufbau im Zwinger, 1994, Foto: Heinz Woost (© © Universitätsarchiv TU Dresden)

Ernst Hirsch filmt den Wiederaufbau im Zwinger, 1994, Foto: Heinz Woost

Ernst Hirsch filmt den Wiederaufbau im Zwinger, 1994, Foto: Heinz Woost (© © Universitätsarchiv TU Dresden)

Ernst Hirsch filmt den Wiederaufbau im Zwinger, 1994, Foto: Heinz Woost

Ernst Hirsch filmt den Wiederaufbau im Zwinger, 1994, Foto: Heinz Woost
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Ernst Hirsch in Hubschrauber bei Aufnahmen für einen Werbefilm für Planeta-Druckmaschinen, 1970 (© unbekannte:r Fotograf:in © Ernst Hirsch)

Ernst Hirsch in Hubschrauber bei Aufnahmen für einen Werbefilm für Planeta-Druckmaschinen, 1970

Ernst Hirsch in Hubschrauber bei Aufnahmen für einen Werbefilm für Planeta-Druckmaschinen, 1970 (© unbekannte:r Fotograf:in © Ernst Hirsch)

Ernst Hirsch in Hubschrauber bei Aufnahmen für einen Werbefilm für Planeta-Druckmaschinen, 1970

Ernst Hirsch in Hubschrauber bei Aufnahmen für einen Werbefilm für Planeta-Druckmaschinen, 1970
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Die Filmsammlung von Ernst Hirsch dokumentiert das umfassende Lebenswerk des 1936 geborenen Dresdner Kameramanns und Regisseurs. (© Oliver Killig)

Die Filmsammlung von Ernst Hirsch dokumentiert das umfassende Lebenswerk des 1936 geborenen Dresdner Kameramanns und Regisseurs.

Die Filmsammlung von Ernst Hirsch dokumentiert das umfassende Lebenswerk des 1936 geborenen Dresdner Kameramanns und Regisseurs. (© Oliver Killig)

Die Filmsammlung von Ernst Hirsch dokumentiert das umfassende Lebenswerk des 1936 geborenen Dresdner Kameramanns und Regisseurs.

Die Filmsammlung von Ernst Hirsch dokumentiert das umfassende Lebenswerk des 1936 geborenen Dresdner Kameramanns und Regisseurs.
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Historische Kameras und Bildschirme mit Filmausschnitten in der Ausstellung (© Technische Sammlungen Dresden/ Sophie Arlet)

Blick in die Ausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden

Historische Kameras und Bildschirme mit Filmausschnitten in der Ausstellung (© Technische Sammlungen Dresden/ Sophie Arlet)

Blick in die Ausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden

Blick in die Ausstellung in den Technischen Sammlungen Dresden

Anlässlich des 90. Geburtstags des Kameramanns, Regisseurs und Sammlers Ernst Hirsch widmen die Museen der Stadt Dresden - Technischen Sammlungen seinem Lebenswerk die umfassende Sonderausstellung UNIVERSUM Dresden. Der Filmemacher und Filmsammler Ernst Hirsch. Im Jahr 2025 hatte Ernst Hirsch seine umfangreiche Film- und Gerätesammlung an die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) und die Museen der Landeshauptstadt Dresden übergeben, um das kulturelle Erbe für die Öffentlichkeit, für Forschung und Vermittlung an nachfolgende Generationen zu sichern.

Eröffnet wird die Ausstellung am 8.5.2026, anschließend ist sie bis zum 25.10.2026 in den Technischen Sammlungen Dresden (Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden) zu sehen.
Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 9 bis 17 Uhr, samstags, sonntags 10 bis 18 Uhr

Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch betont: »Wenn wir über Ernst Hirsch sprechen, sprechen wir über das »Auge Dresdens«. Wir blicken nicht nur auf die Bilder einer Stadt, sondern in die filmische Seele unserer Heimat. Über Jahrzehnte hinweg hat er mit unermüdlicher Leidenschaft Momente festgehalten, die längst verblasst wären. Seine Sammlung ist weit mehr als ein privates Archiv; sie ist ein nationales Kulturgut von unschätzbarem Wert für Sachsen. Ich danke Ernst Hirsch für sein unermüdliches Schaffen und sein Lebenswerk. Der SLUB und den Technischen Sammlungen danke ich, dass sie diesen einzigartigen Schatz zugänglich machen und uns insbesondere durch diese Ausstellung einen umfassenden, besonderen Einblick in die Geschichte Dresdens als Landeshauptstadt des Freistaates ermöglichen.«

Chronist und Bewahrer des Mediums Film

Ernst Hirsch hat das visuelle Gedächtnis der Stadt Dresden geprägt wie kaum ein anderer. 1936 in Dresden geboren, trug er über mehr als sieben Jahrzehnte hinweg einen einzigartigen Schatz an Dokumentarfilmen zusammen – Amateur- und Werbefilme der 1920er und 1930er Jahre sowie Nachrichten- und Dokumentarfilme, die er seit 1952 selbst gedreht hat. Immer stand Dresden im Fokus, die Stadt und ihre historischen Bauten, Zerstörung 1945 und Wiederaufbau, Kunst und Musik und vor allem der Alltag der Menschen auf den Straßen und in den privaten Räumen des Dresdner Bürgertums.

Die Ausstellung gewährt einen facettenreichen Einblick in das alte und das neue Dresden über mehr als ein ganzes Jahrhundert. Zum ersten Mal werden die bewegenden Filmaufnahmen von Gesprächen mit aus Dresden stammenden Jüdinnen und Juden gezeigt, die Ernst Hirsch 1997 in Israel führte. In kurzen Videos stellt Ernst Hirsch zudem die besonderen Schätze seiner Kamerasammlung vor. An mehr als 20 Filmstationen können die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung erleben, wie wertvoll der Film als historische Quelle ist. Sie können eine Straßenbahn durch das Dresden der 1920er Jahre steuern und dabei zahlreiche Alltagsszenen beobachten. Sie entdecken die offizielle Kunstwelt und die inoffizielle Kunstszene der DDR, denn in beiden war Ernst Hirsch mit der Kamera unterwegs. Und sie können sehen, wie er in den Jahren nach der Deutschen Einheit zu einem Star der Dresdner Öffentlichkeit wurde, mit den Filmen aus dem Alten Dresden ebenso wie mit seiner ansteckend optimistischen Langzeitdokumentation über den Wiederaufbau der Frauenkirche.

Für die Ausstellung hat die SLUB Dresden zahlreiche Filme aus der Sammlung Ernst Hirsch zur Verfügung gestellt und diese zum Teil eigens dafür digitalisiert.

Katrin Stump, Generaldirektorin der SLUB Dresden, erklärt: »Die Ausstellung würdigt Ernst Hirschs herausragende Leistungen als Filmsammler und Filmemacher in beeindruckender Weise. Bereits ein Jahr nach der Sammlungsübernahme können wir einen Teil dieses Schatzes der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Nachdem wir schon in der Pilotphase des Landesprogrammes SAVE mehr als 50 Filmrollen digital zugänglich machen konnten, erschließen und digitalisieren wir nun die gesamte Filmsammlung. Die Öffentlichkeit darf sich also auf weitere Hirsch-Highlights freuen.«

Die Ausstellung wird von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und von der Volker-Homann-Stiftung gefördert.


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