Verdacht des schweren Bandendiebstahls

22.05.2026, 09:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Zwei Beschuldigte in Untersuchungshaft

Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen zwei Polen (37 und 50 Jahre) Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Dresden unter anderem wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls in vier Fällen erhoben.

Die Beschuldigten sollen mit mindestens einem bislang unbekannten Täter als Mitglieder einer Bande zwischen dem 24. Mai 2025 und dem 15. Januar 2026 in vier Fällen in Borna, Dresden, Pirna und Freital in Fahrradläden eingebrochen sein und dabei elf Pedelecs im Gesamtwert von 20.000 Euro, 28 E-Bikes im Gesamtwert von über 110.000 Euro sowie 18 Fahrräder im Gesamtwert von 80.000 Euro entwendet haben, um diese nach Polen zu verbringen und dort zu verwerten. Durch die Taten entstand zusätzlich ein Sachschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro.

Die Beschuldigten wurden von einem Zeugen bei der Tatbegehung vom 15. Januar 2026 beobachtet und konnten durch die herbeigerufene Polizei noch in Tatortnähe festgenommen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Pirna am 15. Januar 2026 Haftbefehl gegen die beiden Beschuldigten erlassen. Die Beschuldigten befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Sie sind in Polen bereits mehrfach und teilweise auch einschlägig vorbestraft. Beide Beschuldigte haben keine Angaben zu den Tatvorwürfen gemacht.

Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden.

Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.


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Staatsanwaltschaft Dresden

Pressesprecher Jürgen Schmidt
Telefon: +49 351 446 2200
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