20 Jahre Malerweg: Tourismusministerin Barbara Klepsch nimmt am Festakt auf der Festung Königstein teil
08.06.2026, 10:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch nimmt an diesem Mittwoch (10. Juni 2026) am Festakt anlässlich 20 Jahre Malerweg auf der Festung Königstein teil. Die 116 Kilometer lange Route durch die Sächsische Schweiz ist für die Region und ganz Sachsen ein touristisches Highlight und ist Imageträger über die Grenzen des Freistaats hinaus. Veranstalter des Festaktes ist der Tourismusverband Sächsische Schweiz (TVSSW). Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Preisträger eines Wettbewerbs zur Verschönerung von Bushaltestellen gekürt und Jubiläumsprojekte vorgestellt.
»Der Malerweg ist mehr als ein nationales Wanderhighlight«, sagt Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus. »Auf einmalige Weise verbindet die Route Geschichte und Gegenwart, Kunst und Natur, Erlebnis und Entschleunigung. Die spektakulären Szenerien entlang des Weges haben schon die Künstler der Romantik inspiriert, heute laden sie zum aktiven Naturerlebnis ein. Ich danke allen Akteurinnen und Akteuren vor Ort, die mit großem Engagement zur Erfolgsgeschichte des Malerwegs beigetragen haben – von den Kommunen über touristische Partner bis hin zu den vielen Ehrenamtlichen, die den Weg pflegen und begleiten.«
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat der Weg maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beigetragen. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe in Gastronomie, Beherbergung und regionalem Handwerk profitieren von der stetig wach-senden Zahl nationaler und internationaler Gäste. Gleichzeitig wurde durch kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur, Wegebeschilderung und Besucherlenkung ein sensibler und nachhaltiger Umgang mit der einzigartigen Natur des Elbsandsteingebirges sichergestellt.
Der Malerweg gehört zu den bekanntesten Wanderwegen in Sachsen. Seine Geschichte reicht mehr als 200 Jahre zurück – und damit bis zu den Anfängen der deutschen Wanderbewegung. Caspar David Friedrich hat den historischen Vorläufer des heutigen Malerweges genutzt, ebenso Carl Maria von Weber, Hans Christian Andersen, William Turner, Ludwig Richter, Mary Shelley, Richard Wagner und zahlreiche weitere Maler, Komponisten und Literaten der Epoche der Empfindsamkeit. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts geriet die Route in Vergessenheit. Anfang der 2000er Jahre wurde sie wiederentdeckt, überarbeitet, um einen linkselbischen Teil erweitert, neu ausgeschildert und am 10. Juni 2006 durch den damaligen sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt eingeweiht. Bereits im Folgejahr hat das Wandermagazin die Mehrtagestour mit acht Etappen zum »Schönsten Wanderweg Deutschlands« gekürt.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat der Weg maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beigetragen. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe in Gastronomie, Beherbergung und regionalem Handwerk profitieren von der stetig wachsenden Zahl nationaler und internationaler Gäste. Gleichzeitig wurde durch kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur, Wegebeschilderung und Besucherlenkung ein sensibler und nachhaltiger Umgang mit der einzigartigen Natur des Elbsandsteingebirges sichergestellt.