Zigarettenautomat gesprengt

21.07.2026, 13:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Zwei Beschuldigte in Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen zwei deutsche Beschuldigte im Alter von 18 und 20 Jahren wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit Diebstahl und mit Sachbeschädigung.

Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Nacht vom 16. zum 17. Juli 2026 im Dresdner Stadtteil Cotta pyrotechnische Erzeugnisse in den Ausgabeschacht eines Zigarettenautomaten gesteckt und diese angezündet zu haben. Der Zigarettenautomat wurde durch die Explosion vollständig zerstört, einer der Beschuldigten soll durch die Explosion Verletzungen an seinen Händen erlitten haben. Aus dem aufgesprengten Automaten sollen die Beschuldigten die nunmehr zugänglichen Zigarettenschachteln an sich genommen und anschließend den Tatort verlassen haben.

Die Beschuldigten konnten noch in der Tatnacht identifiziert, vorläufig festgenommen und anschließend dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Das Amtsgericht Dresden erließ am 17. Juli 2026 gegen beide Beschuldigte die von der Staatsanwaltschaft Dresden beantragten Haftbefehle und setzte diese in Vollzug. Die Beschuldigten sind bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Die Ermittlungen dauern an und werden voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Rebecca Gahse
Stv. Pressesprecherin


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Staatsanwaltschaft Dresden

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