Erste Förderung für ein Krankenhaus aus dem Sachsenfonds: Freistaat unterstützt Transformationsprozess von Haus P des Städtischen Klinikums Dresden

18.08.2026, 14:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Staatsministerin Köpping: »Die strukturelle Veränderung ist elementarer Bestandteil einer langfristigen und zukunftsfähigen Ausrichtung der stationären Versorgung in Dresden«

Der Freistaat Sachsen unterstützt das Transformationsvorhaben am Haus P des Städtischen Klinikums Dresden am Standort Friedrichstadt mit insgesamt rund 91 Millionen Euro. Davon stammen rund 27 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds und knapp 64 Millionen Euro aus dem Bundesanteil zum Krankenhaustransformationsfonds. Dies hat das Kabinett heute beschlossen. Das Vorhaben muss noch vom Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages bestätigt, der Antrag auf Förderung vom Bundesamt für Soziale Sicherung bewilligt und der Zuwendungsbescheid durch das Sozialministerium erlassen werden.

Das Vorhaben »Haus P« ist Grundlage für die Umsetzung des Zukunftskonzepts 2035, mit welchem sich das Krankenhaus langfristig wirtschaftlich und zukunftsfähig ausrichtet: Die stationäre Versorgung somatischer Erkrankungen wird hierbei am Standort Friedrichstadt gebündelt und konzentriert.

Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Mit den Mitteln aus dem Sachsenfonds ermöglichen wir, dass die bereitgestellten Mittel des Bundes aus dem Transformationsfonds in Anspruch genommen werden können, schaffen zugleich Planungssicherheit für das Städtische Klinikum Dresden und investieren gezielt in die Zukunft des Freistaates Sachsen. Ich habe mich dafür eingesetzt, dass wir beim Sachsenfonds einen Schwerpunkt bei den Krankenhäusern setzen. Damit stärken wir die medizinische Versorgung im ganzen Land und unterstützen die Kliniken bei der durch die Krankenhausreform angestoßenen notwendigen Veränderung. Ich freue mich sehr, dass als erstes Projekt das Haus P vom Sachsenfonds profitiert. Das Städtische Klinikum Dresden verfolgt mit dem Zukunftskonzept eine stringente, standortübergreifende Strukturreform. Wir fördern die Weiterentwicklung und Transformation einer der größten medizinischen Versorger in Sachsen. Mit diesem Projekt wird die Krankenhausreform in Sachsen umgesetzt. Es trägt maßgeblich dazu bei, die Konzentration der akutstationären somatischen Versorgung am Standort Friedrichstadt voranzubringen und die Erfüllung der Qualitätskriterien sicherzustellen. Ich bin sicher, dass das Vorhaben dauerhaft die akutstationäre Gesundheitsversorgung verbessert: Alles unter einem Dach, moderne Untersuchungs- und Behandlungsräume, verbesserte Patientenwege und bessere Arbeitsbedingungen für das Personal.«

Weitere Informationen

Bereits heute stellt der Freistaat Sachsen jedes Jahr rund 140 Millionen Euro aus eigenen Haushaltsmitteln für Investitionen in Krankenhäuser bereit. Diese verlässliche Unterstützung wird nun durch zusätzliche Mittel des Bundes deutlich verstärkt.

Allein bis zum Jahr 2030 wird Sachsen circa eine Milliarde Euro in die sächsischen Krankenhäuser investieren können. Möglich macht das das Sondervermögen des Bundes und finanzielle Mittel aus dem Transformationsfonds. Insgesamt sollen über den Transformationsfonds bis zu 2,353 Milliarden Euro (Bundes- und Landesanteil) für Sachsens Krankenhäuser bis 2035 zur Verfügung gestellt werden.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Pressesprecherin Juliane Morgenroth
Telefon: +49 351 564 55055
Telefax: +49 351 564 55060
E-Mail: presse@sms.sachsen.de
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