Verdacht des versuchten Totschlags
31.08.2026, 15:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Beschuldigter in Untersuchungshaft
Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen einen 34-jährigen Palästinenser unter anderem wegen des Verdachts des versuchten Totschlags (siehe Medieninformation der Polizeidirektion Dresden Nr. 425/2026 vom 29. August 2026).
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 28. August 2026 gegen 08:30 Uhr im Eingangsbereich der Ausländerbehörde, Lingnerallee in Dresden einen 30-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit einer nach derzeitigem Kenntnisstand leicht entzündlichen Flüssigkeit übergossen zu haben, um ihn mit einem mitgeführten Feuerzeug anzuzünden. Entgegen der Vorstellung des Beschuldigten ließ sich das Feuerzeug nicht entzünden, so dass die Umsetzung des Tatplans nicht mehr möglich war.
Der Beschuldigte wurde am 28. August 2026 vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat am 29. August 2026 den Erlass eines Haftbefehls gegen den Beschuldigten beantragt, den der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden am 29. August 2026 antragsgemäß erlassen hat. Der Beschuldigte befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft.
Der Beschuldigte ist nicht vorbestraft.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Polizeidirektion Dresden dauern an.