Zeugenaufrufe | Gesprengter Fahrkartenautomat - Tatverdächtige gestellt | Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall
28.09.2026, 15:21 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Medieninformation der Polizeidirektion Leipzig Nr. 341|26
Verantwortlich: Susanne Lübcke (sl), Tom Erik Richter (tr)
Versuchtes Raubdelikt - Zeugenaufruf
Ort: Leipzig (Mockau-Süd), Mockauer Straße
Zeit: 25.09.2026, 22:10 Uhr
Bereits am Freitagabend besprühte ein Unbekannter einen 41-Jährigen mit Reizgas um Geld zu erpressen.
Gegen 22:10 Uhr lief ein 41-Jähriger durch die Unterführung am S-Bahn-Haltepunkt Mockauer Straße, als ihn unvermittelt ein Unbekannter ansprach. Im weiteren Verlauf forderte der unbekannte Mann Geld, was der 41-Jährige verneinte und die Polizei rufen wollte. Daraufhin versprühte der Tatverdächtige Reizgas, wodurch der Mann leicht verletzt wurde. Der Täter flüchtete daraufhin zum S-Bahnhof Mockauer Straße und konnte im Rahmen der Ermittlungen wie folgt beschrieben werden:
- circa 1,75 Meter groß
- 25 bis 35 Jahre alt
- schlanke Statur
- gepflegte kurze schwarze glatte circa 5 cm lange Haare
- gepflegter schwarzer 3-Tage-Bart
- trug dunkle Stoffbeutel
- Bekleidung: braune Lederjacke
In diesem Zusammenhang hat das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen versuchter räuberischer Erpressung aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen. Personen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (sl)
26-Jähriger überfallen - Zeugen gesucht
Ort: Leipzig (Lindenau), Karl-Heine-Straße
Zeit: 26.09.2026, gegen 02:15 Uhr
Ein 26-Jähriger wurde in der Nacht von Samstag zu Sonntag im Leipziger Palmengarten von einem Unbekannten überfallen und bestohlen.
Der Unbekannte soll den 26-Jährigen bisherigen Erkenntnissen nach in der Nähe der Angerbrücke zunächst körperlich angegriffen haben, bevor er ihm Bargeld und Dokumente entwendete. Der 26-Jährige wurde durch den Angriff leicht verletzt, musste aber nicht in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei wurde erst im Laufe des Samstags über den Sachverhalt informiert, weshalb keine Tatortbereichsfahndung eingeleitet werden konnte.
Der männliche Täter kann wie folgt beschrieben werden:
- circa 20 bis 25 Jahre alt
- circa 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß
- dunkler Bart, dunkle Haare
- Bekleidung: dunkles Cap, schwarz/weißes Tuch im Gesicht, dunkle Jacke, hellblaue Jeans, dunkle Markenschuhe
Der Stehlschaden wird auf einen niedrigen zweitstelligen Betrag geschätzt. Die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes dauern an. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (tr)
Gesprengter Fahrkartenautomat - Tatverdächtige gestellt
Ort: Leipzig (Lößnig), Bornaische Straße
Zeit: 27.09.2026, gegen 05:50 Uhr
Durch die Polizei konnten am Sonntag drei Personen ermittelt werden, nachdem diese zuvor mutmaßlich einen Fahrkartenautomaten im Leipziger Stadtteil Lößnig gesprengt hatten und circa 80.000 Euro Schaden entstanden sind.
Gegen 5:50 Uhr wurde die Polizei über einen lauten Knall informiert, welcher vom Straßenbahnhaltepunkt "Raschwitzer Straße" kam. Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südost konnten im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen einen 34-Jährigen (deutsch) stellen und vorläufig festnehmen, nachdem dieser zunächst versucht hatte, mit einem bereits im Juni 2026 entwendeten Motorroller zu flüchten. Ein Drogenvortest ergab, dass der 34-Jährige unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Der gestohlene Motorroller wurde von den Beamten sichergestellt.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten durch die Beamten zudem zwei weitere Tatverdächtige (35, 45, beide deutsch) bekannt gemacht und ebenfalls noch im Laufe des Sonntags vorläufig festgenommen werden.
Der 34-Jährige Beschuldigte wurde bereits am Sonntag einem Ermittlungsrichter bei dem Amtsgericht Leipzig vorgeführt, welcher gegen den Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion erließ und den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Tatverdächtige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 35-Jährige und der 45-Jährige wurden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wieder aus der Maßnahme entlassen, da zumindest derzeit gegen diese beiden Beschuldigten kein dringender Tatverdacht einer Tatbeteiligung begründet werden konnte. Die Ermittlungen gegen alle drei Beschuldigten dauern an. (tr)
Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall
Ort: Leipzig (Plagwitz), Antonienstraße / Gießerstraße
Zeit: 28.09.2026, 10:00 Uhr
Am Montagvormittag kam es im Leipziger Stadtteil Plagwitz zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Transporter umkippte und schlussendlich sechs Personen leicht verletzt wurden, darunter ein Baby.
Der 27‑jährige Fahrer (deutsch) eines VW Crafter fuhr auf der Gießerstraße in Richtung Karl-Heine-Straße. An der Kreuzung zur Antonienstraße wollte er diese überqueren, als die Ampel wegen einer Wartung kurz zuvor ausgeschaltet wurde. Als er in die, nun schlussendlich durch Schilder geregelte, Kreuzung einfuhr, kollidierte er mit einem vorfahrtsberechtigten VW Golf (Fahrer: 28), der auf der Antonienstraße in stadteinwärtiger Richtung fuhr. Im weiteren Verlauf kam es zu einem weiteren Zusammenstoß mit einem auf der Antonienstraße in stadtauswärtiger Richtung fahrenden Alfa Romeo (Fahrerin: 64). Daraufhin geriet der Transporter ins Schleudern und kippte auf die Seite. Der Crafterfahrer und dessen beide Insassen (38, 51 | beide männlich) wurden leicht verletzt, ebenso wie der 28-jährige Fahrer des Golfs und seine 29-jährige Insassin und ein Baby. Die 64-jährige Alfa-Fahrerin blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 50.000 Euro. Die Kreuzung musste aufgrund der Unfallaufnahme und der Räumungsmaßnahmen bis circa 13:30 Uhr gesperrt werden. Beamte des Verkehrsunfalldienstes nahmen die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung auf. (sl)