Annen-Medaille 2026: Sozialministerin Petra Köpping würdigt herausragendes ehrenamtliches Engagement

07.10.2026, 16:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Sozialministerin Köpping: »Wir als Gesellschaft brauchen diesen Einsatz!«

Sozialministerin Petra Köpping hat heute in Dresden im Rahmen einer Festveranstaltung die Annen-Medaille 2026 an 20 Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren, verliehen.

Staatsministerin Petra Köpping: »Die Ehrenamtlichen, die ich heute auszeichnen darf, setzen sich mitunter schon seit Jahrzehnten für ihre Mitmenschen und unsere Gesellschaft ein. Sie sind unverzichtbar, wenn es darum geht, anderen eine Stütze zu sein sowie Ängste und Nöte aufzufangen. Dafür möchte ich heute von ganzem Herzen Danke sagen und es ist mir eine große Ehre, die Auszeichnungen zu überreichen und die Menschen zu würdigen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Sie weisen mit Ihrem Einsatz nicht nur denjenigen den Weg, denen Sie unmittelbar helfen. Sie sind auch ein Beispiel, an dem sich alle orientieren können. Die Geehrten sind uns große Vorbilder, die hoffentlich viele Menschen anregen, sich ebenfalls zu engagieren und für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft einzusetzen.«

Bereits seit 16 Jahren wird die Festveranstaltung durch das Gymnasium Dresden-Bühlau getragen. Schülerinnen und Schüler haben für die Ehrenamtlichen in einem Unterrichtsprojekt jeweils eine Laudatio erarbeitet und diese auf der Festveranstaltung präsentiert. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Crossover Ensemble des Gymnasiums Dresden-Bühlau.

Hintergrund:

Die Annen-Medaille wurde im Jahre 1995 von der Sächsischen Staatsregierung zum Andenken an die wohltätige Kurfürstin »Anna von Sachsen« (1532–1585) gestiftet. Sie wird dieses Jahr zum 30. Mal verliehen. Die Annen-Medaille ist aus Meißner Porzellan gefertigt und trägt auf der Vorderseite die Worte »helfen, pflegen, fördern«. Auf der Rückseite sind die Worte »miteinander leben, füreinander da sein« eingeprägt.

Preisträger der Annen-Medaille 2026

Berndt, Heidemarie – Callenberg
Heidemarie Berndt hilft im Alter von 82 Jahren Menschen, die sich in Not befinden. Sie kämpft seit über 35 Jahren gegen Armut in Westsachsen und im Chemnitzer Umland. Sie sitzt im Vorstand des Vereins Lebenspunkt sowie des demokratischen Frauenbundes Westsachsen. Über letzteren organisiert und koordiniert sie seit Jahrzehnten Ausgabestellen für Bedürftige in Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal, Meerane und Lichtenstein sowie 18 ehrenamtliche Helfer.

Beyer, Ursula – Chemnitz
Sie engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit außergewöhnlicher Hingabe im ASB Ortsverband Chemnitz und Umgebung e.V. Ihr Wirken prägt insbesondere das Besuchs- und Vorlesehundeteam, in dem sie zunächst über viele Jahre als aktives Mitglied tätig war und schließlich die Leitung übernahm. Von 2013 bis heute ist Ursula Beyer Mitglied des Besuchshundeteams, zusätzlich übernahm sie 2017 dessen Leitung und führt das Team seither verantwortungsvoll und mit großem organisatorischem Geschick. Unter ihrer Leitung wurde das Team um den Bereich der Vorlesehunde erweitert, die in verschiedenen Bibliotheken in Chemnitz und der Umgebung Kinder beim Lesenlernen unterstützen. Darüber hinaus engagiert sie sich seit 2018 ehrenamtlich im Bereich der Telefonseelsorge bei der Stadtmission Chemnitz.

Breyer, Martina – Trebsen
Martina Breyer ist seit nunmehr fast 25 Jahren eine verlässliche und gewichtige Größe in der ehrenamtlichen Gremienarbeit des Bistums Dresden-Meißen und der Vertretung der Interessen der katholischen Laien. Seit 2002 gehört sie dem Katholikenrat des Bistums Dresden-Meißen an und ist seit 2017 Vorsitzende dieses Gremiums. Aus ihrer inzwischen langjährigen Tätigkeit als Katholikenratsvorsitzende sind weitere Aufgaben und Engagements entstanden, die sie allesamt als Ehrenamt ausübt. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet dabei ihr Engagement für die Unterstützung des Jüdischen Lebens in Sachsen und ihr Einsatz gegen Antisemitismus.

Bruns, Winfried – Zittau
Winfried Bruns engagiert sich seit 2014 mit großem persönlichem Einsatz und hoher sozialer Verantwortung im Sozialverband VdK Sachsen e. V. Er war sowohl als Beisitzer als auch als Ortsverbandsvorsitzender tätig und brachte sich darüber hinaus als Beisitzer im Kreisverband engagiert in die Verbandsarbeit ein. Mit großem Verantwortungsbewusstsein setzt er sich insbesondere für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein. Dieses Engagement zeigt sich auch in seiner Tätigkeit während der dritten Wahlperiode im Stadtrat der Stadt Zittau. Winfried Bruns ist ebenfalls Vorsitzender im Bundesvorstand der Epilepsie.

Dietrich, Elke – Torgau
Seit 2010 engagiert sich Elke Dietrich in einem Team von ca. 50 Ehrenamtlichen in einem ambulanten Hospizdienst, jahrelang auch in Pflegeheimen und im stationären Hospiz. Sie engagiert sich beim Respectare, einem ganzheitlichen Berührungs- und Haltungskonzept für die Pflege und Therapie, macht kurzfristige Sitzwachen, hilft bei Veranstaltungen und trägt ihr großes Wissen und ihre Erfahrung gerne weiter. Nur durch solche herausragenden Menschen ist Hospizarbeit in diesem Umfang möglich. Ziel ist es, wieder einen normalen Umgang mit diesem Thema zu fördern, damit die letzte Lebensphase eines Menschen genutzt und positiv gelebt werden kann.

Fellendorf, Dirk – Chemnitz
Dirk Fellendorf verbindet in beispielhafter Weise seine beruflichen Herausforderungen mit großem sozialem Engagement in und für Chemnitz. Er ist ein herausragender Netzwerker, stets am Stadtgeschehen und guten Lösungen interessiert. Er bringt sich aktiv in die Chemnitzer Stadt-, Kultur-, auch Freizeitgestaltung ein. Er wirkt aktiv in der Architektenkammer Sachsen und vertritt seit 2020 die Interessen an gutem, auch barrierefreiem Bauen als Sachkundiger Einwohner im Ausschuss des Chemnitzer Stadtrates für Stadtentwicklung und Mobilität. Er unterstützt und bewirbt über kommunale Grenzen hinweg hilfreiche Arbeitsmittel wie die »Chemnitzer Messlatte für Barrierefreiheit«, einem ganz besonderen Zollstock.

Freund, Maritta – Auerbach
Seit dem Jahr 1993 engagiert sich Maritta Freund mit großem persönlichem Einsatz im Ortsverband Auerbach des Sozialverbands VdK Sachsen. In den vergangenen Jahrzehnten übernahm sie seit 2007 zahlreiche verantwortungsvolle Funktionen, darunter das Amt der stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden, der Ortsverbandsvorsitzenden sowie aktuell das der Beisitzerin. Mit einer Gesamtdauer von aktuell 18 Jahren ist sie ein Vorbild für den ehrenamtlichen Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Mit großem Einfühlungsvermögen setzt sie sich dafür ein, deren Teilhabe an Veranstaltungen und am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und aktiv zu fördern.

Gutowski, Dr. Christian – Oberlungwitz
Dr. Christian Gutowski ist seit 2015 im Hospizdienst aktiv und engagiert sich in vielen Bereichen des Hospizvereins. Er hat die Ausbildung zum Projekt "Hospiz macht Schule" absolviert und ist mittlerweile Projektleiter des einwöchigen Projektes, dass ausschließlich von Ehrenamtlichen an einer Grundschule einmal jährlich umgesetzt wird. Aktuell lässt er sich für das Projekt »Hospiz macht Schule weiter« ausbilden, was als Zielgruppe junge Menschen der Klasse 9 im Fokus hat. Weiterhin ist er Teilnehmer der Ausbildung zum Trauerbegleiter.

Härtel, Rosemarie – Bautzen
Rosemarie Härtel engagiert sich seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise im gemeinwohlorientierten Ehrenamt für ein kulturelles, christliches, soziales und integratives Miteinander in ihrer Heimatstadt. Sie organisiert im nunmehr 22. Jahr die Aulakonzerte am Schiller-Gymnasium Bautzen. Die Reihe ist gekennzeichnet von hoher künstlerischer Qualität und Öffentlichkeitswirksamkeit. Sowohl lokale Künstler als auch Musiker aus Sachsen und anderen Bundesländern, aus dem europäischen Ausland, sorbische Musiker, aber auch junge Künstler und Schüler gestalten diese Konzerte, die sich beim Publikum großer Beliebtheit erfreuen. In den zurückliegenden 22 Jahren wurden insgesamt mehr als 15.000 Besucher erreicht. Ein wichtiges Anliegen der Konzertreihe ist auch die Traditionspflege, indem Absolventen des Schiller-Gymnasiums in den Konzerten zu erleben sind.

Kuban, Saskia – Annaberg
Saskia Kuban ist eine engagierte Bürgerin, die auftretende Fragen und Probleme anpackt und sich stets in den Dienst der Menschen stellt. Sie war 1991 Gründungsmitglied des Arbeiterwohlfahrt Kreisverbandes Annaberg e.V. und von 1991 bis 2009 im ehrenamtlichen Vorstand des AWO-Kreisverbandes Annaberg e.V. bzw. Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.V. Mit der Neuausrichtung des AWO-Kreisverbandes Annaberg/Mittleres Erzgebirge e.V. im Jahre 2009 wurde sie in den hauptamtlichen Vorstand berufen und ist seit 2012 Hausleitung des Bürgerhauses Drebach. Ehrenamtlich ist sie Ansprechpartnerin für das Lokale Bündnis für Familie. Sie begleitet und organisiert mit weiteren freiwillig Engagierten das Netzwerk "Alter-Familie-Pflege im Erzgebirge".

Lierck, Elena – Dresden
Elena Lierck setzt sich bundesweit dafür ein, die Krankheit ME/CFS bekannter zu machen, aufzuklären, die medizinische Versorgung und Forschung voranzubringen sowie die Unterstützung für die betroffenen Kinder und ihre Familien zu verbessern. Elena Lierck hat damit vielen betroffenen Kindern und Familien eine Hoffnung in dieser hoffnungslosen Situation gegeben. Sie ist politisch aktiv, als Teilnehmerin an den Runden Tischen Long Covid beim Bundesministerium für Gesundheit, als Expertin bei der Enquetekommission des Bundestages zur Corona-Aufarbeitung und bei der Enquetekommission des Sächsischen Landtages zur Corona-Aufarbeitung.

Meißner, Ute – Wiedemar
Ute Meißner engagiert sich seit Jahrzehnten mit außergewöhnlichem persönlichem Einsatz für das Gemeinwohl in der Gemeinde Wiedemar sowie weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Mit großer Verlässlichkeit und, Verantwortungsbewusstsein prägt sie seit den frühen 1990er Jahren das gesellschaftliche, kommunale und kirchliche Leben ihrer Heimatregion. Seit etwa 1994 begleitet sie als Mitglied des Gemeinderates die Entwicklung und die Geschicke der Gemeinde Wiedemar. Auch auf Landkreisebene bringt sie sich seit Jahrzehnten als Kreisrätin mit einer kleinen Unterbrechung jedoch mit großem Engagement und hoher Fachkompetenz ein. Seit 1998 engagiert sie sich im Gemeindekirchenrat und setzt sich mit großer Hingabe für die Bewahrung christlicher Werte und des gesellschaftlichen Zusammenhalts ein.

Münch, Ulrich – Torgau
Ulrich Münch engagiert sich seit dem Jahr 2001 ununterbrochen in der Notfallseelsorge Torgau-Oschatz. Als Teamleiter koordiniert und begleitet er ein Team von derzeit 13 ehrenamtlichen Notfallseelsorgerinnen und -seelsorgern, die in akuten Krisensituationen Menschen beistehen. In diesen belastenden Situationen leistet er Ersthilfe für die Seele. Darüber hinaus unterstützt er sie bei den ersten organisatorischen Schritten in der Ausnahmesituation. Daneben übernimmt Ulrich Münch auch Führungs- und Vernetzungsaufgaben im Landkreis Nordsachsen. Er vertritt die Notfallseelsorge nach außen, pflegt den Kontakt zu Einsatzkräften, Kirchen und Behörden und sorgt für Aus- und Fortbildung im Team. Sein Wirken ist von unschätzbarem Wert für die Menschen in der Region.

Papsch, Christa – Altenberg (OT Schellerhau)
Christa Papsch und ihr Ehemann haben sich nach ihrer Pensionierung im Besonderen für die kulturelle Entwicklung, ein gemeinwohlorientiertes Zusammenleben, ein friedliches Miteinander sowie dem Thema Nachhaltigkeit im osterzgebirgischen Raum in und um Altenberg gewidmet. Die Eheleute Papsch waren im Herbst 2015 maßgeblich am Aufbau eines ehrenamtlichen Arbeitskreises zur Unterstützung Geflüchteter involviert, haben Austauschformate strukturiert, Begegnungstreffen initiiert, den Austausch mit politischen Verantwortungsträgern in einem schwierigen Umfeld forciert, finanzielle und räumliche Rahmenbedingungen für eine langfristige bestehende Teilhabearbeit geschaffen, Auch für die kulturelle Entwicklung in ihrem Ortsteil haben sie Sorge getragen. So konnte zum Beispiel das bereits 1994 eingerichtet Museum der Gemeinde langfristig erhalten werden. Nach dem Tod ihres Ehemannes 2023 führt Christa Papsch das gemeinsame Vermächtnis unbeirrt fort.

Quietzsch, PD Dr. med. habil Detlef – Chemnitz
Das Wirken von PD Dr. med. habil. Detlef Quietzsch zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Verbindung aus wissenschaftlicher Expertise, medizinischer Verantwortung und langjährigem ehrenamtlichem Engagement für Krebspatientinnen und -patienten sowie deren Angehörige im Freistaat Sachsen aus. Über viele Jahre hat er sich in besonderem Maße für die Verbesserung der onkologischen Versorgung, die Stärkung der Selbsthilfe sowie die Vernetzung von Versorgung, Wissenschaft und Patientenunterstützung eingesetzt. Von zentraler Bedeutung ist sein langjähriges Engagement in der Sächsischen Krebsgesellschaft e. V. Seit 1999 war er Mitglied des Vorstandes und übernahm von 2001 bis 2006 als wissenschaftlicher Vorstandsvorsitzender eine prägende Rolle in der strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Gesellschaft.

Richter, Claudia – Beilrode
Claudia Richter ist seit zehn Jahren in der Gemeinde Arzberg ehrenamtlich aktiv. Als stellvertretende Vorsitzende des "Vereins zur Bewahrung und Förderung des ländlichen Raumes Ostelbien im Landkreis Nordsachsen e. V." (Ostelbien-Verein) kümmert sie sich nicht nur um die herkömmliche Vereinsarbeit, sondern schafft viel Nachhaltiges für die Region. Sie fungiert als hauptamtliche Leiterin des Ostelbischen Mehrgenerationenhauses Arzberg (O-M-A). Dort hat sie ein umfassendes Netzwerk aufgebaut, das sie für ihre vielen ehrenamtlichen Projekte und Aktionen bestens nutzen kann. Dadurch gelingt es ihr, das umfangreiche Anforderungsportfolio an das gesamtdeutsche Förderprogramm Mehrgenerationenhäuser zu erfüllen, umzusetzen und stetig zu erweitern. Neben ihrer Hauptamtlichkeit initiiert sie stets neue Angebote in einem breiten Spektrum des gesellschaftlichen Lebens.

Richter, Jerome – Dresden
Jerome Richter ist seit seiner Jugend ehrenamtlich bei der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. im Katastrophenschutzzug Leisnig tätig. Er absolvierte eine Vielzahl wichtiger Ausbildungen welche für den Einsatzzug von Bedeutung sind. Er ist geprüfter Medizinproduktbeauftragter, Rettungssanitäter und Fachdozent für Bevölkerungsschutz im gesamten Landesverband der JUH tätig und bildet dort unter anderem Helfer in der Grundausbildung zum Gruppenführer im Bevölkerungsschutz an der Johanniter-Akademie am Campus in Leipzig aus. Er leitete in seinem Ehrenamt mehrere Einsätze des Einsatzzuges 2 und der SEG Leisnig unterhalb und oberhalb der Katastrophenschwelle.

Schmitzer, Jörg – Delitzsch
Jörg Schmitzer ist seit 2014 hauptamtlicher Mitarbeiter in der Notfallrettung beim DRK Kreisverband Delitzsch e.V. Von der Lehrrettungswache in der Ludwig-Jahn-Straße aus geht er Tag und Nacht in den Einsatz. Ebenso ist der Sanitäter seit über einem Jahrzehnt aktiv beim ehrenamtlichen Katastrophenschutz der Hilfsorganisation. Seine ganze Freizeit widmet er der Präventionsarbeit im Bereich der Ersten Hilfe. Er schafft es mit allerhand Retter-Equipment Kleinkinder zu begeistern, mit praktischen Handgriffen, Jugendliche an sein Berufsfeld heranzuführen und mit viel Charme und Witz Rentnern etwaige Berührungsängste zu nehmen. Ganz nach dem Credo des Roten Kreuzes »Im Zeichen der Menschlichkeit« nutzt Schmitzer seine sympathische Art, um generationsübergreifend den Rotkreuzgedanken weiterzugeben.

Steege, Heike – Chemnitz
Heike Steege ist ausgebildete Sozialpädagogin. Hauptamtlich war sie in der Zeit von 1991 bis 2024 in der Stadtverwaltung Chemnitz tätig (Ausländerbeauftragte der Stadt Chemnitz, Leiterin der Abteilung Migration, Integration, Wohnen im Sozialamt, Abteilungsleiterin im Jugendamt). Im Rahmen ihrer hauptamtlichen Tätigkeit war sie auch von den Anfängen des Beirats im Jahr 2020 bis Ende Juli 2024 Mitglied im Beirat der Fachzeitschrift "DAS JUGENDAMT (JAmt). Daneben hat sie über Jahrzehnte zahlreiche ehrenamtliche Ämter im sozialen Bereich begleitet: Interkultureller Garten "Bunte Erde" in Chemnitz, AG Chemnitzer Friedenstag, Jury Chemnitzer Friedenspreis oder Mit-Mach-Garten - ein 2020 entstandener Gemeinschaftsgarten.

Hinweis: Eine weitere Preisträgerin hat der Veröffentlichung ihres Namens nicht zugestimmt.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Pressesprecherin Juliane Morgenroth
Telefon: +49 351 564 55055
Telefax: +49 351 564 55060
E-Mail: presse@sms.sachsen.de
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