Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Investitionen der Mikroelektronik-Branche beflügeln Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung in Sachsen«

09.10.2026, 14:30 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Statement anlässlich des Richtfests bei Globalfoundries in Dresden

Jeder dritte in Europa produzierte Chip kommt aus Sachsen. Die großen Fertiger stellen sich gegenwärtig auf eine wachsende Nachfrage ein und erweitern ihre Kapazitäten im Freistaat. Heute feiert der Halbleiterhersteller Globalfoundries in Dresden Richtfest für sein Erweiterungsvorhaben »SPRINT«. Das Unternehmen investiert rund 1,1 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Anlagen.

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Der Freistaat schätzt das kontinuierliche Engagement von Globalfoundries im sächsischen Halbleiter-Ökosystem. Das Unternehmen füllt das erweiterte Werk mit zahlreichen Innovationen und schreibt dabei seine sächsische Erfolgsgeschichte fort. Mit noch leistungsfähigeren Chips auf Basis der Dresdner FD-SOI-Technologie baut das Unternehmen weiter auf die Innovationskraft Sachsens.«

Panter weiter: »Vom Autonomen Fahren über die Raumfahrt und die Radiopharmazie bis zu den Hochschulen und zum Handwerk profitieren zahlreiche Zukunftsfelder, Branchen und Forschungseinrichtungen auf unterschiedliche Art von diesem und weiteren Ausbauvorhaben der Mikroelektronik. Die Investitionen von Globalfoundries, Infineon, Bosch und ESMC beflügeln Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung in Sachsen. Das stärkt unseren Wirtschaftsstandort für weitere Jahrzehnte.«

Der Branchenverband Silicon Saxony e. V., dem auch Globalfoundries angehört, ist mit über 700 Mitgliedern das größte Hightechnetzwerk Sachsens und eines der größten Cluster der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) Deutschlands. Dresden und das sächsische Umland bilden das größte und technologisch vielfältigste Halbleiter-Cluster Europas. Das sächsische Halbleiter-Ökosystem zählte zum Stichtag 30. September 2025 rund 82.500 Beschäftigte. Das waren knapp 10.000 mehr als 2021. Bis zum Ende des Jahrzehnts rechnet das Netzwerk mit etwa 100.000 Beschäftigten.


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