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Sachsen schiebt 262 abgelehnte Asylbewerber ab

09.06.2016, 14:55 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Ulbig: „Zahl der Ausreisepflichtigen wird weiter sinken“

Der Freistaat Sachsen hat mit zwei Sammelchartermaschinen insgesamt 262 abgelehnte Asylbewerber nach Albanien, Serbien und Mazedonien abgeschoben. Damit erhöht sich die Zahl der in 2016 aus Sachsen zurückgeführten Personen vorläufig auf 1.896.

Innenminister Markus Ulbig: „Sachsen hat das Ziel weiter fest im Blick, die Zahl der Ausreisepflichtigen bis Jahresende deutlich zu senken. Wessen Asylantrag abgelehnt ist, muss das Land wieder verlassen. Die Solidarität für Schutzsuchende hierzulande lebt von der konsequenten Umsetzung geltender Rechtsvorschriften.“

In den beiden Flugzeugen, die am 8. Juni (Ziel: Skopje/Belgrad) und 9. Juni (Ziel: Tirana) vom Flughafen Leipzig/Halle aus starteten, befanden sich zusätzlich auch Asylbewerber aus den Bundesländern Thüringen (15) und Sachsen-Anhalt (27).

Mit Stand 30. April lebten im Freistaat Sachsen insgesamt 6.741 ausreisepflichtige Asylbewerber. Die Betroffenen stammen überwiegend aus dem Kosovo (927), Albanien (763), Indien (660), Tunesien (610) und Serbien (438).

Im Jahr 2014 hat Sachsen 1.037 Menschen in die Heimatländer abgeschoben, 2015 waren es 1.725.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium des Innern

Pressesprecher Andreas Kunze-Gubsch

Telefon: +49 351 564 30400

Telefax: +49 351 564 30409

E-Mail: presse@smi.sachsen.de

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