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05.05.2017, 12:47 Uhr

Achte Parade der Vielfalt in Dresden

Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ist Gewinn für die ganze Gesellschaft“

Wissenschafts- und Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange nimmt heute als Schirmherrin an der diesjährigen achten Parade der Vielfalt in Dresden teil. Diese Aktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wird in Dresden von der Stadt AG-Aktives Netzwerk für ein inklusives Leben in Dresden e.V. in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch und zahlreichen anderen Akteuren getragen. Dr. Eva-Maria Stange: „Die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft für Menschen mit Behinderungen, aber auch unterschiedlicher Herkunft, Werte, Traditionen, Erfahrungen und Lebensstile muss in einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit sein. Niemand darf zurückgelassen werden, auch nicht, wenn es um die Beteiligung an Wahlen geht. Gelungene Integration und Inklusion, die einen respektvollen Umgang miteinander einschließt, ist ein Gewinn für die ganze Gesellschaft und stärkt unsere Demokratie.“
Das Motto der Aktion Mensch für den Aktionstag 2017 lautet „Wir gestalten unsere Stadt!“ und widmet sich der Frage, wie eine Stadt aussehen kann, wenn alle sie gemeinsam gestalten und die Bedürfnisse und Fähigkeiten aller Bürger eingebunden werden. Zum Jahresende 2015 lebten laut Statistischem Bundesamt rund 400.000 Menschen in Sachsen mit einer Behinderung. In Dresden liegt ihr Anteil bei rund zehn Prozent.
Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange betont: „Es gibt einen großen Handlungsbedarf was das Thema Barrierefreiheit in seiner ganzen Bandbreite angeht. Aber es geht auch darum, vorhandene Berührungsängste abzubauen und das tägliche Miteinander zu entspannen. Ich wünsche mir, dass die Parade der Vielfalt mit den begleitenden Aktionen auf eine fröhliche Weise einen Anstoß zu Verbesserungen, aber auch zu mehr Verständnis und Kommunikation gibt. Barrierefreiheit beginnt im Kopf und betrifft nicht nur Politik und Behörden sondern jeden Bürger.“
Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert jährlich inklusive Maßnahmen im Hochschulbereich mit rund 2 Mio Euro und diejenigen von Institutionen von Kunst und Kultur mit 1 Mio Euro im Jahr.

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