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19.05.2017, 12:30 Uhr

Kunstministerin Dr. Stange: „Gerhard Richter lockt die Kunstwelt nach Dresden“

Staatliche Kunstsammlungen zeigen neue Werke des zeitgenössischen Künstlers in dessen Heimatstadt

„Ich freue mich sehr, dass Gerhard Richter mit einer so großen Ausstellung zurück in seiner Heimatstadt Dresden ist. Ich bin mir sicher, dass diese Bereicherung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden viele Kunstfreunde aus Sachsen und aus aller Welt erreichen wird“, erklärt Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange zur heutigen Eröffnung der Ausstellung mit neuen Bildern des bedeutenden zeitgenössischen Künstlers.

Das Gerhard-Richter-Archiv zeigt anlässlich des 85. Geburtstags des Malers neue Bilder. Dabei werden bereits kürzlich in Köln gezeigte Arbeiten um jüngst entstandene Werke erweitert. Insgesamt 32 abstrakte Bilder werden in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zu besichtigen sein.
Ministerin Stange betont: „Richters Gemälde lösen in mir als Betrachterin oft ganz unerwartete Assoziationen und Gedankengänge aus – ganz gleich ob es sich um figurative oder abstrakte Gemälde handelt. Er bietet auf seine besondere und für mich auch geheimnisvolle Art Wege zur Reflektion von Geschichte und Gegenwart.“

Sie sei sehr dankbar, dass Gerhard Richter sich seit dem Elbe-Hochwasser auf seine Geburtsstadt Dresden rückbesonnen habe. Damals habe er im Rahmen einer Wohltätigkeitsauktion für ein neues Depot des Albertinums das Gemälde „Fels“ von 1989 gestiftet, erinnert die Ministerin. „Diese Auktion und Gerhard Richters Großzügigkeit waren der Beginn für das, was wir seit einigen Jahren im Albertinum erleben können: zwei Sammlungsräume bieten einen Überblick über das Werk des großen Sohnes dieser Stadt und ermöglichten die Einrichtung des Gerhard Richter Archivs“, erklärt Kunstministerin Dr. Stange. Diese folgte dann 2006 als Forschungsstätte über das Leben und Werk des Künstlers. „Diese Initiative war ein wichtiges Zeichen dafür, dass sich die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden nicht nur als eine Einrichtung verstehen, die sammelt und ausstellt, sondern im gleichen Maße auch forscht und die Forschungen Dritter aktiv unterstützt. Gerhard Richter hat diese Initiative der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wohlwollend angenommen und immer unterstützt“, lobt Ministerin Stange. Sie hoffe, dass sich künftig mit der Öffnung des Archivs der Avantgarden im Blockhaus neue Ansatzpunkte und Verknüpfungen von Richters Werken zum Gesamtkontext der Gegenwartskunst ergeben.

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