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Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange reist in internationalen Kunst- und Wissenschaftsangelegenheiten nach Südkorea

18.09.2017, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Intensiver Austausch zwischen Sachsen und Südkorea fruchtet in SKD-Ausstellung und Zusammenarbeit in der Materialforschung

Kunst- und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange wird anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „The Dream of a King : Masterpieces from the Dresden State Art Collections“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) im National Museum of Korea in Seoul am kommenden Montag zu einem mehrtägigen Aufenthalt nach Südkorea fliegen. Außerdem führt sie ihre Reise nach Changwon. Dort wird in ihrer Anwesenheit das „Korea-German Materials Center“ (KGMC) gegründet, unter dessen Dach sich das Korean Institute for Material Sciences (KIMS), das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik an der TU Dresden (ILK) und das Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) für gemeinsame Projekte zusammenfinden. Der Aufenthalt der Ministerin in Seoul wird begleitet von einer Delegation der SKD unter Leitung von Generaldirektorin Frau Professor Marion Ackermann. Mitreisende nach Changwon sind der Leiter des IKTS, Professor Dr. Alexander Michaelis, und der Vorstand des ILK, Professor Dr. Hubert Jäger. Ebenfalls dort anwesend sein wird der Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden, Dr. Robert Franke.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Die Beziehungen zwischen dem Freistaat Sachsen und der Republik Korea sind seit vielen Jahren von einem intensiven Austausch im Bereich der Politik und Wirtschaft, aber auch der Kunst und der Wissenschaft geprägt. Ich freue mich außerordentlich, dass der im vergangenen Jahr von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und dem National Museum of Korea unterzeichnete „Letter of Intent“ mit der Ausstellung der SKD, „The Dream of a King“, so rasch Früchte trägt. Wir sind stolz darauf, diese erste große Ausstellung eines deutschen Museums in Korea überhaupt mit Spitzenwerken aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden bestreiten zu können. Die Ausstellung zeugt nicht nur von künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten, sondern auch von den frühen internationalen Handelsbeziehungen Sachsens mit der Welt. Ohne diese Netzwerke wäre die Zusammenstellung der Objekte, die die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden heute bewahren, nicht möglich gewesen.“

Mit der Zusammenarbeit zwischen dem KIMS, IKTS und ILK ist die Hoffnung verbunden, dass sowohl in Korea als auch in Sachsen Strukturen, Verbindungen und Ergebnisse entstehen, die – von gegenseitigem Lernen geprägt – bei einer Teilung des mit Forschung verbundenem Risikos zum beiderseitigen Nutzen und zu einer Erweiterung des Wissens der Fähigkeiten beider Seiten sind.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Die Bereitschaft der Provinz Gyeongsangnam-do, der Stadt Changwon und des koreanischen Materialforschungsinstituts die Gründung des „Korean-German Materials Center“ (KGMC) zu unterstützen, ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Erfolgsmodelle im Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und Politik bzw. Verwaltung geschaffen werden. Wir begrüßen die fachliche Zusammenarbeit koreanischer und sächsischer Forscher bei der Entwicklung hybrider Leichtbaustrukturen, im Bereich der additiven Fertigung sowie der zerstörungsfreien Prüftechnik und freuen uns über die für die Zukunft geplante noch engere Partnerschaft. Die spezifischen Kompetenzen beider Standorte versprechen herausragende Ergebnisse, so dass sich mit der verstärkten Kooperation, mit komplementärer Ausstattung und Expertise auch die Hoffnung auf einen schnellen und erfolgreichen Transfer der Forschungsergebnisse in die Wirtschaft verbindet. Hiervon können koreanische und deutsche Unternehmen in der Folge erheblich profitieren. Der Freistaat Sachsen unterstützt daher die geplanten Aktivitäten und wird den beteiligten sächsischen Forschungseinrichtungen im Rahmen bestehender Förderprogramme seinerseits auch Finanzmittel bereitstellen.“

Mit im Gepäck hat Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange eine Videocard mit einem neuen Film über Spitzenforschung in Sachsen. Der Film ist abrufbar unter: www.smwk.sachsen.de


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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