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Abriss des Eisenbahnviadukts in Chemnitz vom Tisch

01.06.2018, 13:55 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Das historische Eisenbahnviadukt in Chemnitz darf nicht abgerissen werden. Laut Planfestellungsbeschluss des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) muss die Deutsche Bahn das im Jahr 1909 fertiggestellte Bauwerk sanieren. Das EBA folgte somit dem Votum der Landesdirektion Sachsen zum Erhalt der Stahlfachwerkkonstruktion.

Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Es ist eine erfreuliche Nachricht, dass diese historische Eisenbahnbrücke ihren Platz im Chemnitzer Stadtbild behält. In persönlichen Gesprächen habe ich mich sowohl mit dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Mitteldeutschland, Eckart Fricke, als auch mit Ronald Pofalla, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG, für den Erhalt des Viadukts ausgesprochen. Es symbolisiert die Epoche der Industrialisierung, welche Chemnitz und den Freistaat Sachsen insgesamt maßgeblich geprägt hat. Dieses Ingenieurbauwerk hat eine große Bedeutung für eine Vielzahl von Chemnitzern. Deshalb freue ich mich mit den Bürgerinnen und Bürgern, dass das Chemnitztalviadukt erhalten bleibt und es auch künftigen Generationen die Ingenieurskunst unserer Vorfahren vor Augen führt.“

Das Viadukt ist Teil des etwa 2,8 Kilometer langen Chemnitzer Bahnbogens. Die Bahn plant hier eine grundlegende Sanierung, da er eines der letzten Nadelöhre zwischen Dresden und Hof (Sachsen-Franken-Magistrale) ist. Ursprünglich hatte die Bahn geplant, das Viadukt abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.


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