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Technische Universität Chemnitz MERGE, 2. Bauabschnitt - Baustart für den Neubau des Laborgebäudes

20.07.2018, 12:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Unter der Projektleitung der Chemnitzer Niederlassung des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) beginnt der Laborneubau für das Bundesexzellenzclusters „MERGE - Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ der Technischen Universität Chemnitz.

Die Baumaßnahme zum Laborneubau markiert den zweiten Bauabschnitt für das Bundesexzellenzclusters MERGE. Der Laborneubau schließt sich direkt an die Südfassade des Forschungshallenkomplexes A/B/C an, der als 1. Bauabschnitt im August 2015 übergeben wurde. Im Zuge der Baumaßnahme werden beide Gebäude im Erdgeschoss und erstem Obergeschoss miteinander verbunden.

Die Fertigstellung des Laborgebäudes ist für Mitte 2020 geplant. Die Baumaßnahme wird finanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Insgesamt werden rund 14,5 Millionen Euro investiert.

Der Entwurf des Laborgebäudes beinhaltet einen Baukörper mit drei Vollgeschossen und einem abgestuften Dachgeschoss als Technikgeschoss. Das Tragwerk des Gebäudes ist in massiver Ortbetonbauweise mit Mauerwerkstrennwänden geplant. Die Außenwände erhalten eine mineralische Dämmung mit hinterlüfteter Fassade.

Die Gestaltung der Fassade wird durch unterschiedliche Materialien wie faserbewehrte Betonplatten, Aluminiumlamelle und perforierte, unregelmäßig gekantete Trapezbleche bestimmt.

Die Süd- und Ostfassade erhält in größeren Teilbereichen vor den Fenstern eine zweite Gebäudehülle als vorgestellte Sonnenschutzfassade mit vertikal angeordneten Sonnenschutzlamellen. Die Grundrissstrukturen des Erdgeschoss bis zum zweiten Obergeschoss werden durch den direkten Anbau an den Hallenkomplex geprägt und sind zweibündig geplant. In diesen Geschossen befinden sich künftig Räume für Labore, Besprechungen und Haustechnik.

An der Südseite/Außenseite sind die Labore mit der erforderlichen natürlichen Belichtung eingeordnet. In der Innenseite (direkter Anbau an die Nordfassade) können hingegen nur die untergeordneten Räumen der Haustechnik und Verkehrsflächen angeordnet werden.

Hintergrund Bundesexzellenzcluster MERGE:
Technische Universität Chemnitz, Institut Strukturleichtbau, Zentrum für Leichtbautechnologien/Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (MERGE)
Mit dem Bundesexzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) zählt die Technische Universität Chemnitz zu den Gewinnern der Bundesexzellenzinitiative. In dem bundesweit einzigartigen Projekt arbeiten etwa 100 Wissenschaftler an einer Technologiefusion im Leichtbau. Ihr gemeinsames Ziel ist es, heute noch getrennte Fertigungsprozesse bei der Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffgruppen wie Textilien, Kunststoffe und Metalle zusammenzuführen. Mehrkomponentenbauteile können dann in Großserie kostengünstiger und energieeffizienter produziert werden. Multifunktionalität soll künftig nur in einem Verarbeitungsschritt entstehen.


Kontakt

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

Pressesprecher Alwin-Rainer Zipfl

Telefon: +49 351 564 97200

Telefax: +49 351 4510991100

E-Mail: presse@sib.smf.sachsen.de

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