1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

06.02.2019, 09:00 Uhr

Starke polnische Präsenz auf intec und Z

Sachsens Wirtschaftsförderung hat in Leipzig das XIII. Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum organisiert. Die polnische Delegation umfasst in diesem Jahr 75 Teilnehmer und ist damit eine der größten vor Ort. Zum Ländertreffen 4.0 reisen morgen außerdem Unternehmer aus Tschechien und Rumänien an.

Die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) nutzt das derzeit stattfindende Messedoppel intec und Z in Leipzig zur Durchführung verschiedener internationaler Veranstaltungen. Nach dem gestrigen erfolgreichen Auftakt durch das „Internationale Kooperationsforum Russland/GUS“ (200 Teilnehmer) folgt heute und morgen das „XIII. Polnisch-Sächsische Wirtschaftsforum“. In dessen Rahmen treffen polnische Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker mit sächsischen Ausstellern zusammen, um Geschäftskontakte auf- bzw. auszubauen und über weitere Kooperationsmöglichkeiten zu beraten. Einen besonderen Kontext bildet in diesem Jahr das 20. Jubiläum der Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen und Niederschlesien.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig unterstreicht die sehr guten nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Niederschlesien und Sachsen. „Mit dem Polnisch-Sächsischen Wirtschaftsforum wurde eine langjährige Plattform geschaffen, wo Kooperation gelebt werden kann“, sagt Dulig und ergänzt: „Vernetzung ist das A & O in der heutigen Zeit, Kooperation auf allen Ebenen für ein erfolgreiches Unternehmen unabdingbar. Dies gilt auch für die Regionen. Die Herausforderung aller Akteure in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung wird sein, Standorte trotz der langen Risikoliste der Weltwirtschaft gut aufzustellen. Dabei ist der Binnenmarkt eine enorme Konstante, die die Unternehmen bewusst nutzen sollten. Hier auf der Messe bieten sich die besten Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen – und dies mit über 1.300 Ausstellern aus 31 Ländern.“

Auch Thomas Horn, WFS-Geschäftsführer, betont die Chancen für sächsische Unternehmen: „Der sächsisch-polnische Außenhandel wird seit Jahren durch die überdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung in Polen beflügelt. Gezielte Programme der polnischen Regierung zum Beispiel im Bereich von Industrie 4.0 bieten ein weitreichendes Kooperationspotenzial. Das Know-how unserer Firmen und Forschungsinstitute ist und wird hier auch in den kommenden Jahren gefragt sein.“

Das Wirtschaftsforum unterstützt bereits seit 2004 den Aufbau und die Pflege der Beziehungen zwischen Polen und Sachsen. Es wird als Zeichen für die gegenseitige Wertschätzung beider Regionen als Wirtschaftspartner verstanden und schafft eine erfolgreiche Basis für die Zusammenarbeit von Unternehmen.

Wichtiger Bestandteil des diesjährigen Polnisch-Sächsischen Wirtschaftsforums ist das sogenannte „Ländertreffen 4.0“, zudem morgen (07.02.2019) auch Gäste aus Tschechien und Rumänien erwartet werden. Aussteller- und Besucherdelegationen aus der Fertigungsindustrie der vier teilnehmenden Länder werden ihre Kompetenzen präsentieren und gemeinsam Möglichkeiten zur Zusammenarbeit ausloten. Das Ländertreffen bietet insbesondere klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) eine Plattform, um sich über geplante Projekte jenseits der Grenzen zu informieren, neue Geschäftskontakte zu knüpfen sowie mehr über die aktuellen Schwerpunkte ihrer potentiellen Partner zu erfahren. Dafür ist am Nachmittag ein Business-Speed-Dating geplant. Außerdem werden polnische Wirtschaftsfördereinrichtungen, die Beauftragte der WFS in Tschechien sowie Marktberater für Rumänien zum Ländertreffen erwartet.

  • Hintergrund Sachsen – Polen:

Polen ist traditionell ein wichtiger Handelspartner für Sachsen. Im vergangenen Jahr (1. – 3. Quartal) rangierte das Land bei Sachsens Exportmärkten auf Platz 6, beim Import sogar auf Platz 2. Die wichtigsten Handelsgüter kommen aus den Bereichen des Kraftfahrzeugbaus sowie des Maschinen- und Anlagenbaus.

Für diesen bedeutenden Markt organisiert die WFS seit vielen Jahren Unternehmerreisen, Messeteilnahmen sowie Konferenzen, Foren und Workshops. Auch das neue EU-Projekt „DigiNetPolSax – Digitalisierung für den gemeinsamen Wirtschaftsraum“, dessen Leitung die WFS in Kürze übernehmen wird, konzentriert sich auf den polnischen Markt. Hintergrund sind die Herausforderungen, vor denen beide Regionen im Zuge der Digitalisierung stehen. Mit der Förderung grenzübergreifender Zusammenarbeit soll das EU-Projekt wirtschaftliche Kompetenzen der sächsisch-polnischen Grenzregion in diesem Bereich stärker verknüpfen und sichtbarer machen und so weitere Kooperationen unterstützen.

Sachsen und Polen verbinden rund 123 Kilometer gemeinsame Grenze entlang der Lausitzer Neiße. Den größten Teil davon (110 Kilometer) macht auf polnischer Seite die Wojewodschaft Niederschlesien aus. Seit 1999 unterhält der Freistaat mit Niederschlesien eine Regionalpartnerschaft. In der niederschlesischen Hauptstadt Breslau war 2012 zudem ein Verbindungsbüro des Freistaates eröffnet worden. In dessen Räumen arbeitet auch die Beauftragte der WFS in Polen, die in Leipzig ebenfalls vor Ort ist und vor allem zum Markteinstiegsprojekt der WFS beraten wird.

  • Ansprechpartner Medien

Sylvia Weiß
E-Mail: sylvia.weiss@wfs.saxony.de
Tel.: 0351-2138-255

Marginalspalte

Medieninformationen suchen

Wenn Sie sich registrieren, erhalten Sie eine erweiterte Suchfunktionalität und können auf das gesamte Archiv zugreifen.

Sie haben sich bereits registriert? Dann melden Sie sich einfach im Bereich »Mein Medienservice« an.

Informationen

Herausgeber
Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH
Themen
Wirtschaftsförderung
Kontakt
Ansprechpartner Sylvia Weiß
Telefon +49 351 2138 255
Telefax +49 351 2138 109
 
Sie haben Fragen zu dieser Medieninformation?
Schreiben Sie mir eine Nachricht.

Diese Medieninformation im PDF-Format

Download

© Sächsische Staatskanzlei