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21.05.2019, 15:49 Uhr

Bayern und Sachsen weiten Sicherheitskooperation aus

Wöller: „Gemeinsam grenzüberschreitende Kriminalität bekämpfen“

Zum Beschluss des bayrischen und des sächsischen Kabinetts auf der heutigen gemeinsamen Sitzung in Dresden erklärt Sachsens Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller:

„Im Bereich der Sicherheit kooperieren Sachsen und Bayern seit langem eng und erfolgreich. Ich freue mich, dass wir uns heute darauf geeinigt haben, die Sicherheitsallianz weiter auszubauen. Insbesondere die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität steht dabei im Fokus. Mit dem vereinbarten 5-Punkte-Programm wollen wir im Dreiländereck von Bayern, Sachsen und der Tschechischen Republik die Betäubungsmittelkriminalität, Kfz-Verschiebung, Schleusung, Menschenhandel sowie Verstöße gegen das Waffenrecht weiter zurückdrängen. Dazu werden auch das neue „Fahndungs- und Kompetenzzentrum“ (FKZ) Vogtland in Plauen, sowie die Ausweitung der bereits bestehenden Gemeinsamen Fahndungsgruppe „Vogtland“ beitragen.“

Hintergrund:

Entlang der Ost-West-Fahndungsachse richtet der Freistaat Sachsen gemeinsam mit der Bundespolizei drei Fahndungs- und Kompetenzzentren (FKZ) ein. Das FKZ „Ostsachsen“ hat im November 2018 in Bautzen seine Arbeit aufgenommen. Im August dieses Jahres geht das FKZ „Vogtland“ in Plauen und noch bis Ende 2019 das FKZ „Westsachsen“ im Raum Chemnitz in Betrieb.

Neben der koordinierenden Tätigkeit des neuen FKZ „Vogtland“ wird die bislang aus zehn Bundes- und zehn sächsischen Landespolizisten bestehende Gemeinsame Fahndungsgruppe „Vogtland“ künftig auch mit Beamten der bayrischen Polizei auf gemeinsame Streife gehen.

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