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13.07.2019, 11:30 Uhr

Kunstministerin übergibt im Rahmen des Kleinprojekteprogramms Förderbescheid für Tag der Kunst Pirna

Dr. Eva-Maria Stange: „Schon kleine Förderung kann große Wirkung erzielen“

Rund 40 kleine Projekte von Kunst und Kultur erhalten demnächst ihre Förderbescheide von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Das eigens dafür aufgelegte Programm ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Förderung von Vorhaben, die von anderen Förderprogrammen nicht ermöglicht werden kann. Dabei geht es mehrheitlich um die Unterstützung von Veranstaltungen und von Anschaffungen bei Trägern jenseits der Großstädte. 200.000 Euro werden dafür verausgabt. In diesem Rahmen gefördert wird auch der Tag der Kunst in Pirna. Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange hat heute zum Auftakt dieses zweitägigen Kunstfestes mit Ausstellungen in sonst leerstehenden Ladenräumen an über 30 Orten und mit etwa 80 Künstlern, mit einer Schaufenstergalerie in 40 Geschäften sowie mit einer Freiluft-Straßengalerie mit 24 Künstlern den Zuwendungsbescheid übergeben. Der Kunstverein Sächsische Schweiz e.V. erhält zur Unterstützung der zweitägigen Ausstellung 3.000 Euro aus dem Programm.

Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange begrüßt diesen neuen Förderfonds: „Viele Projekte in Kunst und Kultur brauchen nur kleines Geld, um eine große Wirkung auszulösen. Wir unterstützen solche Vorhaben vor allem im ländlichen Raum nun stärker. Da diese zumeist auf ehrenamtlichem Engagement beruhen, war es uns ganz wichtig, dass Bearbeitung und Bewilligung der Anträge schnell und verwaltungsarm ablaufen, damit die Mittel zügig dort ankommen, wo sie benötigt werden. Ich bin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kulturstiftung sehr dankbar, dass sie diese unkomplizierte Hilfe ermöglichen. Mit dieser umgehenden Finanzhilfe versetzen wir die Akteure von Kunst und Kultur vor allem der freien Szene in die Lage, schnell auf aktuelle Anlässe und auf besonderen Bedarf mit einem besonderen Projekt zu reagieren. Damit können Kunst und Kultur unmittelbarer wirken.“ Die Ministerin ergänzt: „Es soll möglichst keine Frage des Geldes sein, ob eine Ausstellung, eine Lesung, ein Musikfest oder ähnliches stattfinden können. Deshalb haben wir uns mit der Kulturstiftung zu diesem Kleinförderprogramm entschieden. Kunst und Kultur tragen in allen Orten Sachsens zur Belebung bei, sind wichtig für die Lebensqualität und fördern den Zusammenhalt.“

Gefördert werden Projekte, die sonst von keinem Programm bedacht werden können, mit einer Finanzhöhe von maximal 5.000 Euro. In begründeten Ausnahmefällen ist auch eine Förderung bis zu 10.000 Euro möglich. Für 2019 wird ein Gesamtbudget von bis zu 200.000 Euro verausgabt. Das Programm war weit überzeichnet. Insgesamt lagen Anträge mit einem Finanzvolumen von über 600.000 Euro vor.

Diese Maßnahmen werden mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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Finanzen, Kunst & Kultur, Ländlicher Raum
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