Sachsen und Chile wollen Zusammenarbeit in der Wissenschaft vertiefen
04.02.2026, 16:17 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Gemeinsame Absichtserklärung in Santiago de Chile unterzeichnet
Nach der feierlichen Eröffnung des Saxon Science Liaison Office Chile (SSLO) im vergangenen Jahr haben sich der Freistaat Sachsen und die Republik Chile auf eine engere Zusammenarbeit verständigt.
Im Namen des Sächsischen Wissenschaftsministeriums hat die Deutsche Botschafterin in Chile, Susanne Fries-Gaier, zusammen mit Victor Orellana Calderón vom chilenischen Bildungsministerium eine Joint Declaration of Intent (gemeinsame Absichtserklärung) unterzeichnet.
Darin wird eine Stärkung des bilateralen akademischen Austauschs, wissenschaftlicher Forschung und technologischer Kooperation zwischen dem Freistaat Sachsen und Chile vereinbart.
Mehrere sächsische Hochschulen unterhalten bereits gute Beziehungen zu Partnereinrichtungen in dem südamerikanischen Land. Mit dem SSLO Chile, das die TU Chemnitz mit Unterstützung des Sächsischen Wissenschaftsministeriums betreibt, gibt es seit dem vergangenen Jahr eine zentrale Anlaufstelle für Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor Ort.
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow sagte zur gemeinsamen Absichtserklärung:
»Die Absichtserklärung ist ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit mit Chile und ein klares Signal der Unterstützung des wissenschaftlichen Austauschs. Sowohl die sächsischen Wissenschaftseinrichtungen als auch die auf chilenischer Seite profitieren schon heute von einem guten Miteinander. Ich bin dankbar für die Unterstützung durch die deutsche Botschafterin in Chile, Susanne Fries-Gaier. Sie zeigt, dass die Vorreiterrolle Sachsens in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Chile hohe Bedeutung für den gesamten Wissenschaftsstandort Deutschland hat.«
Im Studienjahr 2025 waren ca. 100 Studentinnen und Studenten aus Chile an einer Hochschule in Sachsen eingeschrieben. Mit der Netzwerkarbeit am SSLO Chile soll die Zahl weiter erhöht werden.