Mehr als 62 Millionen Euro für studentisches Wohnen in Sachsen investiert

27.02.2026, 11:58 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Gruppenbild vor modernisiertem Leipziger Studentenwohnheim, Arno-Nitzsche-Straße 44 (© SMWK)

Gruppenbild vor modernisiertem Studentenwohnheim in Leipzig. Personen v.l.n.r: Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Dr. Andrea Diekhof (Geschäftsführerin), Jörg Gaßner (Abteilungsleiter Bau/ Technik) und Monika Schwarzenberg (Abteilungsleiterin Studentisches Wohnen) vom Studentenwerk Leipzig

Gruppenbild vor modernisiertem Leipziger Studentenwohnheim, Arno-Nitzsche-Straße 44 (© SMWK)

Gruppenbild vor modernisiertem Studentenwohnheim in Leipzig. Personen v.l.n.r: Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Dr. Andrea Diekhof (Geschäftsführerin), Jörg Gaßner (Abteilungsleiter Bau/ Technik) und Monika Schwarzenberg (Abteilungsleiterin Studentisches Wohnen) vom Studentenwerk Leipzig

Gruppenbild vor modernisiertem Studentenwohnheim in Leipzig. Personen v.l.n.r: Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Dr. Andrea Diekhof (Geschäftsführerin), Jörg Gaßner (Abteilungsleiter Bau/ Technik) und Monika Schwarzenberg (Abteilungsleiterin Studentisches Wohnen) vom Studentenwerk Leipzig

Programm »Junges Wohnen« ist Erfolgsmodell für bezahlbaren Wohnraum

In Leipzig stehen die ersten Wohnheime des Studentenwerks Leipzig nach umfangreicher Modernisierung den Nutzerinnen und Nutzern wieder in vollem Umfang zur Verfügung. Die Wohnheime in der Arno-Nitzsche-Straße und der Straße des 18. Oktober gehören zu den ersten sanierten Objekten der Sächsischen Studentenwerke, die mit Hilfe des Bundesprogrammes »Junges Wohnen« seit 2023 saniert wurden.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hat das fertige Wohnheim in der Leipziger Arno-Nitzsche-Straße besichtigt. Er sagte nach dem Besuch:

»Mit dem Bauförderprogramm ‚Junges Wohnen‘ investieren wir gezielt in die soziale Infrastruktur unserer Hochschulstandorte und die Wohnanlage in Leipzig zeigt auf beeindruckende Art und Weise, dass diese Entscheidung richtig war. Seit Start des Programms 2023 wurden den sächsischen Studentenwerken insgesamt mehr als 62 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, womit mehr als 1.500 Wohnheimplätze auf den neuesten Standard gebracht oder ganz neu geschaffen werden. Neben hervorragenden Studienangeboten bietet Sachsen auch gute Rahmenbedingungen für ein Studium und dazu gehört nicht zuletzt auch bezahlbarer Wohnraum.«

Der Freistaat Sachsen hatte als erstes Bundesland den klaren Fokus auf studentisches Wohnen in der Umsetzung des Programmes gelegt und in enger Abstimmung mit den Studentenwerken in Rekordzeit die Baumaßnahmen an den Start gebracht.

Die Geschäftsführerin des Studentenwerks Leipzig, Dr. Andrea Diekhof ergänzt:

»Die spürbare Verknappung von bezahlbarem Wohnraum für Studierende in Leipzig stellt uns vor zunehmende Herausforderungen. Die Fördermittel des Bundes sind für uns ein entscheidender Baustein, um langfristig bezahlbaren Wohnraum für Studierende in Leipzig anbieten zu können. Angesichts steigender Bau- und Betriebskosten schafft das Programm die notwendige Planungssicherheit für nachhaltige Investitionen und für bezahlbare Mietpreise für Studierende mit geringen Budgets. Dafür sind wir dem Bund und dem Freistaat Sachsen sehr dankbar.«

Die Bundesländer sind für die Mittelverwendung aus dem Programm »Junges Wohnen« verantwortlich. Die Gelder werden in Jahresscheiben zur Verfügung gestellt. In Sachsen profitiert der Wohnheimbau der Sächsischen Studentenwerke und seit dem Programmjahr 2024 auch der Bau von Azubiwohnheimen davon.

Übersicht über die Mittel für die sächsischen Studentenwerke und modernisierte/neu zu schaffende Wohnehimplätze seit 2023*:

  • 2023: 32.383,50 T€ für 1005 Wohnheimplätze
  • 2024: 16.000,00 T€ für 189 Wohnheimplätze
  • 2025: 13.998,10 T€ für 379 Wohnheimplätze

Insgesamt: rund 6205 Millionen Euro für 1573 Wohnheimplätze
*Zahl der Wohnheimplätze spiegelt Gesamtzahl im jeweiligen Programmjahr wider. Vorhaben zum Teil noch im Bau.

Damit werden an insgesamt 9 Wohnheimstandorten in Zwickau, Mittweida, Freiberg, Dresden und Leipzig Wohnanlagen saniert oder neu gebaut. Der Freistaat setzt sich beim Bund dafür ein, dass das Programm Junges Wohnen fortgeführt und auch verstetigt wird.


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