Landesdirektion genehmigt Millionenförderung für sichere Wasserversorgung in Sachsen

22.03.2026, 10:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Wassertropfen (© istock.com(© Yevgeniy Sambulov))

Wassertropfen (© istock.com(© Yevgeniy Sambulov))

Weltwassertag am 22. März 2026

Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat seit 2020 insgesamt 6,7 Millionen Euro Bundesmittel für eine sichere Wasserversorgung in Sachsen genehmigt. Allein in 2025 waren es rund eine Millionen Euro, die über das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft der LDS zur Bewirtschaftung zugewiesen wurden. Ziel ist es, mit den bewilligten Geldern aus dem Wassersicherstellungsgesetz die Versorgungssicherheit auch im Katastrophenzeiten abzusichern. Die Anträge für einen sogenannten Aufwendungsersatz werden von den Kommunen und Aufgabenträgern der öffentlichen Wasserversorgung (z. B. Zweckverbände) bei der Landesdirektion eingereicht und dort bearbeitet. Die Vorhaben reichen von der Instandsetzung von alten Rohwasserfassungen über den Aufbau von Notstromversorgungen für Einzelanlagen bis hin zur Beschaffung von Wassertransportanhängern. Dabei werden die konkreten Vorhaben individuell auf die jeweiligen Versorgungssysteme der Antragsteller abgestimmt.

LDS-Präsident Béla Bélafi: »Gerade in Katastrophenfällen ist eine verlässliche Wasserversorgung lebenswichtig – sie sichert die Grundversorgung der Bevölkerung. Für die Umsetzung sind die Kommunen und die Träger der öffentlichen Wasserversorgung verantwortlich. Die Landesdirektion Sachsen unterstützt sie dabei und bewilligt die entsprechenden Gelder.« Der Präsident betonte zudem, dass neben der sicheren Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft auch der Umweltschutz der Gewässer gewährleistet werden muss.

Als obere Wasserbehörde ist die Landesdirektion Sachsen für den Vollzug des Wassersicherstellungsgesetzes zuständig. Neben der Bewilligung von Fördermitteln oder der Genehmigung von Aufwendungsersatzen sorgt sie auch für die Zulassung bedeutender wasserwirtschaftlicher Vorhaben und überwacht unter anderem den Betrieb der sächsischen Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und Speicher. Zudem begleitet sie wasserwirtschaftliche Vorhaben, etwa bei der Sanierung der ehemaligen Braunkohlereviere in der Lausitz und in Westsachsen.

Ausgereichte Mittel (sogenannte Anwendungsersatze) nach Jahren:
2020: 610.000 Euro
2021: 3.619 Millionen Euro
2022: 627.000 Euro
2023: 225.000 Euro
2024: 81.000 Euro
2025: 1.020 Millionen Euro
2026: voraussichtlich 700.000 Euro

Der Weltwassertag am 22. März, zu dem die Vereinten Nationen seit 1992 aufrufen, erinnert alljährlich an die Besonderheiten von Wasser als der essenziellsten Ressource allen Lebens.


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Landesdirektion Sachsen

Pressesprecherin Dr. Susann Meerheim
Telefon: +49 371 532 1010
Telefax: +49 371 532 271016
E-Mail: presse@lds.sachsen.de

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