Talsperre Eibenstock vor 40 Jahren eingeweiht - Großraum Chemnitz-Zwickau profitiert von Trinkwassertalsperre

19.06.2026, 13:38 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Archivfoto: Probestau an der Talsperre Eibenstock 1981 (© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Archiv)

Das Foto zeigt die Talsperre Eibenstock beim Probestau im Jahr 1981

Archivfoto: Probestau an der Talsperre Eibenstock 1981 (© Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Archiv)

Das Foto zeigt die Talsperre Eibenstock beim Probestau im Jahr 1981

Das Foto zeigt die Talsperre Eibenstock beim Probestau im Jahr 1981

Sachsens größte Trinkwassertalsperre, die Talsperre Eibenstock im Erzgebirge, wurde am 20. Juni 1986 feierlich eingeweiht. In Betrieb ging sie allerdings schon 1982 und versorgt seitdem den Großraum Chemnitz-Zwickau mit Trinkwasser. Die endgültige Fertigstellung der größten Trinkwassertalsperre Sachsens erfolgte dann im Jahr 1987.

Nach dem verheerenden Hochwasser 1954 in Zwickau wurde der Bau der Talsperre Eibenstock als Brauchwassertalsperre und zum Schutz vor Hochwasser geplant. Probleme der Trinkwasserversorgung des Großraums Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) und Zwickau führten allerdings dazu, dass 1968 der Bau einer Trinkwassertalsperre bei Eibenstock beschlossen wurde. Gebaut wurde diese von 1974 bis 1987. Noch weit vor der Fertigstellung fand im März 1981 der erste Probestau statt. Ab April 1982 konnte Trinkwasser in das Fernwassernetz eingespeist werden.

Von den Einheimischen wird die Talsperre Eibenstock auch liebevoll das »Riesenfass von Eibenstock« genannt. Grund dafür sind die Dimensionen des Stausees. Dieser hat bei Vollstau eine Wasserfläche von 3,7 Quadratkilometern und ein Fassungsvermögen von mehr als 84 Millionen Kubikmetern. Neben der Trinkwasserversorgung gehören der Hochwasserschutz der Region und bei Trockenheit die Erhöhung des Wasserstands der Mulde zu den Aufgaben der Talsperre Eibenstock.

Das Wasser der Talsperre Eibenstock ist von sehr guter Qualität. Neben der Hauptsperre gehören die Vorsperre Schönheiderhammer und vier kleinere Vorbecken zur Talsperre Eibenstock. Ihre Aufgabe ist es, Sedimente zurückzuhalten. Auf diese Weise wird das Wasser bereits vorgereinigt, bevor es überhaupt in die Hauptsperre und später in das Wasserwerk Burkersdorf gelangt. Das Einzugsgebiet der Talsperre Eibenstock ist als Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen. In diesem gelten besondere Regeln, um die Wasserqualität nicht zu beeinträchtigen. Baden und Wassersport sind in der Trinkwassertalsperre verboten. Das Angeln ist mit Genehmigung des Anglerverbands Südsachsen aber möglich.

Wandertipp:

Um die Talsperre Eibenstock führen verschiedene Routen mit Längen zwischen 6 und 17 Kilometern. Wanderer können seit 2014 auf ihren Touren über die Mauerkrone der Talsperre Eibenstock und die Mauerkrone der Vorsperre Schönheiderhammer gehen. Am Dienstgebäude an der Mauerkrone der Talsperre gibt es Wanderkarten und Stempelkarten für die Drei-Talsperren-System Eibenstock, Carlsfeld und Sosa.

Hinweis an die Redaktionen

Das beigefügte Foto darf mit folgender Quellenangabe veröffentlicht werden: © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Archiv
Bildunterschrift 1: Probestau an der Talsperre Eibenstock 1981


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Telefax: +49 3501 796 116
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