Auch unsere gefiederten Freunde leiden bei der Hitze

12.08.2026, 14:20 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

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Feldsperling (© Bärbel Franzke)

Ehemals sehr häufig: Feldsperling an Wasserstelle

Feldsperling (© Bärbel Franzke)

Ehemals sehr häufig: Feldsperling an Wasserstelle

Ehemals sehr häufig: Feldsperling an Wasserstelle
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Rauchschwalbe an Wasserstelle (© Bärbel Franzke)

Rauchschwalbe Altvogel an Wasserstelle bei der Aufnahme von Nistmaterial. Die Art steht mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste.-

Rauchschwalbe an Wasserstelle (© Bärbel Franzke)

Rauchschwalbe Altvogel an Wasserstelle bei der Aufnahme von Nistmaterial. Die Art steht mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste.-

Rauchschwalbe Altvogel an Wasserstelle bei der Aufnahme von Nistmaterial. Die Art steht mittlerweile auf der Vorwarnliste der Roten Liste.-

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt: Aufstellen von Vogeltränken bietet Abkühlung

In den letzten Tagen hat das Thermometer in Sachsen mehrfach die 35 Grad-Marke überschritten. Die Sommer werden zunehmend heißer und trockener, auch bei uns. Viele unserer Mitbürger leiden unter der Hitze. Sie jedoch können mit leichter Kleidung, kalten Getränken und kühlen Räumen relativ selbstbestimmt Abhilfe schaffen.
Auch unsere wildlebenden Tiere haben mit der Hitze zu kämpfen. Besonders betroffen sind Vögel. Sie benötigen an heißen Tagen deutlich mehr Wasser. Dieses ist aber in Parks, Gärten und der freien Landschaft kaum vorhanden. Besonders Jungvögel und kleinere Vogelarten sind davon betroffen. Wasser benötigen diese nicht nur zur Flüssigkeitsaufnahme, sondern auch zur Kühlung und Körperpflege

»Mit dem Aufstellen einer Tränke im Garten oder selbst auf einem Balkon kann jeder relativ einfach den gefiederten Freuden helfen, an heißen Tagen gut über die Runden zu kommen«, so die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU). Schon eine flache Schale oder ein Blumentopfuntersetzer mit frischem Wasser eignen sich nach Angaben der LaNU hervorragend dafür.

Die Gefäße sollten flache Ränder und eine leicht raue Oberfläche haben. Günstig ist eine Tiefe von zwei bis zehn Zentimetern. Idealerweise wird in der Mitte des Gefäßes als Insel noch einen Stein postiert.
Unbedingt muss darauf geachtet werden, dass das Wasser in der Tränke ein bis zwei Mal täglich gewechselt wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Tränke sich zu einem Infektionsherd entwickelt.
Die Tränken sollten an überschaubaren und gut anzufliegenden Stellen positioniert werden. Zu empfehlen ist, sie in der Nähe von Hecken, Büschen und Bäumen anzulegen. Dann haben Fressfeinde kein zu leichtes Spiel.

Tränken können zudem gute Orte der Umweltbildung und der Naturerfahrung sein. Vögel und auch viele Insekten besuchen sie im Sommer gern. Sie können so an solchen Stellen gut beobachtet werden.

Hintergrund

Wildvögel sind im Gegensatz zu Säugetieren nicht in der Lage zu schwitzen. Auch ist es ihnen nicht möglich, ihr Federkleid abzulegen. Überschüssige Wärme können sie nur über unbefiederte Körperstellen wie Beine und Schnabel abgeben. Oft versuchen sie sich mit Hecheln zu kühlen. Doch dieser Mechanismus hat Grenzen!

Weitere Infos: Tierische Strategien gegen Sommerhitze | NABU Berlin

Möchten Sie mehr über unsere Stiftung erfahren, dann schauen Sie bitte auf unsere Homepage www.lanu.de.


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