Medieneinladung: Umweltstaatssekretär Ulrich Menke eröffnet die 18. Sächsischen Radontage

31.03.2025, 14:02 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Umweltstaatssekretär Ulrich Menke eröffnet die 18. Sächsischen Radontage, die am 3. und 4. April in Dresden stattfinden. Seit 2007 wird die Tagung jährlich durchgeführt und hat sich zur teilnehmerstärksten Veranstaltung in Deutschland zum Thema Schutz vor Radon entwickelt. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Strahlenschutz und Bau tauschen sich dabei mit Verantwortlichen und Interessierten aus Kommunen, verschiedenen Institutionen, Verbänden und Unternehmen aus und diskutieren neue fachliche Erkenntnisse und Praxisbeispiele.

Anlässlich der Tagung sagt Umweltstaatssekretär Ulrich Menke: »Dass gerade in Sachsen sowohl der Bedarf an Information als auch die schon vorhandenen Erfahrungen umfangreicher sind als in anderen Regionen, hat klare Ursachen. Das sind zum einen die geologischen Gegebenheiten und der intensive Bergbau, insbesondere der Uranerzbergbau der Vergangenheit. Zum anderen wurden in Sachsen – auch aufgrund dieser Umstände – früher als anderswo notwendige Messungen zur Erfassung der Radonsituation und Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen von den Strahlenschutzbehörden durchgeführt. Die Erfahrungen, die im Freistaat gesammelt werden, sollen immer auch andere in ihren Bemühungen um den Schutz vor Radon unterstützen. Der intensive fachliche Austausch im Rahmen von Fachveranstaltungen wie dieser sind ein hervorragendes Beispiel dafür.«
Zu diesem Termin sind die Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

Datum und Zeit: Donnerstag, 3. April 2025, 13 Uhr
Ort: Chemiebau der TU Dresden, Bergstraße 66, 01069 Dresden

Die Sächsischen Radontage werden durch die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft veranstaltet, das auch an der Finanzierung beteiligt ist. An der Veranstaltung nehmen rund 200 Interessierte aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

Radon ist ein natürliches radioaktives Edelgas. Es entsteht im Boden als Folge des radioaktiven Zerfalls von natürlich vorkommendem Uran. Je nach Art des geologischen Untergrundes kann es in höheren oder niedrigeren Konzentrationen auftreten. Tritt es aus dem Boden aus, wird es durch die Atmosphärenluft stark verdünnt. Dringt es jedoch über Risse und Fugen in Gebäude ein, kann es sich dort anreichern. Wird es in erhöhten Mengen über einen längeren Zeitraum eingeatmet, kann es Lungenkrebs verursachen.

Sachsen ist auf Grund der geologischen Situation und der bergbaulichen Vergangenheit relativ stark von Radonvorkommen betroffen. Insbesondere in den als Radonvorsorgegebiete festgelegten Gemeinden ist eine erhöhte Radonkonzentration in Gebäuden zu erwarten. In den Radonvorsorgegebieten gelten besondere Regelungen an Arbeitsplätzen in Innenräumen und bei der Errichtung von Neubauten.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Pressesprecher Dr. Frank Bauer
Telefon: +49 351 564 20040
Telefax: +49 351 564 20007
E-Mail: presse@smul.sachsen.de
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