Wissenschaftsminister Gemkow gratuliert zur Humboldt-Professur für Bioingenieurin Sahika Inal
13.05.2026, 14:56 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)
Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow gratuliert der international renommierten Forscherin und Bioingenieurin Prof. Sahika Inal zur Alexander von Humboldt-Professur 2026. »Diese herausragende Auszeichnung, Deutschlands höchstdotierter internationaler Forschungspreis, würdigt ihre exzellente wissenschaftliche Arbeit und ihre internationale Führungsrolle im Bereich Bioelektronik in besonderem Maße«, schrieb Gemkow in einem Brief an sie.
Die an der TU Dresden und dem Dresdner Leibniz-Institut für Polymerforschung (Leibniz-IPF) angesiedelte gemeinsame Berufung habe herausragende Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Sachsen. »Wir gewinnen eine international renommierte Wissenschaftlerin, deren interdisziplinäre Forschung an der Schnittstelle von Materialwissenschaft, Biologie und Elektronik wegweisende Impulse verspricht.«
Die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, und der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Robert Schlögl, verliehen am Dienstagabend in Berlin insgesamt sieben Humboldt-Professuren. Die aus der Türkei stammende Wissenschaftlerin Prof. Inal forschte zuletzt an der King Abdullah University of Science and Technology in Saudi-Arabien und folgt zum 1. Januar 2027 dem Ruf nach Dresden.
Die Humboldt-Professur ist mit bis zu fünf Millionen Euro der höchstdotierte deutsche Forschungspreis und weltweit begehrt. Ziel der vom Bundesministerium finanzierten und im wettbewerblichen Verfahren von der Humboldt-Stiftung vergebenen Auszeichnung ist, die besten Forscherinnen und Forscher weltweit für eine Tätigkeit in Deutschland zu gewinnen.