Hochwasserschutz Döbeln: Bauabschnitt 3 an der Wappenhenschanlage abgeschlossen

22.05.2026, 10:05 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat den nächsten Bauabschnitt an der Wappenhenschanlage in Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) abgeschlossen. Zwischen Thielestraße und Verteilerwehr Döbeln wurden seit Frühjahr 2025 am linken Ufer der Freiberger Mulde eine rund 180 Meter Hochwasserschutzwand gebaut. Diese wurde abschnittsweise aus Großbohrpfählen aus Stahlbeton, einer Stahlspundwand sowie einer Stahlbetonwand aus Mikrobohrpfählen hergestellt. Der nächste Bauabschnitt zwischen Brücke Schillerstraße und Oberbrücke soll noch in diesem Sommer beginnen.

Die Wappenhenschanlage ist Teil des komplexen Hochwasserschutzes für die Stadt. Sie entsteht bis 2028 in drei Bauabschnitten und wird rund 10 Millionen Euro kosten. Das Projekt wird finanziert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und kofinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Der Bau der Wappenhenschanlage hatte am 30. August 2023 mit dem ersten Teilabschnitt in der Sörmitzer Straße vor dem Döbelner Klinikum offiziell begonnen. Die neue Hochwasserschutzanlage für Döbeln ist im EFRE/JTF-Programm der EU für Sachsen 2021 bis 2027 als Vorhaben von strategischer Bedeutung ausgewiesen.

Hintergrundinformation
Die Landestalsperrenverwaltung baut seit 2009 in Döbeln eine Hochwasserschutzanlage. Das Bauprojekt gliedert sich in 21 Bauabschnitte und soll 2029 abgeschlossen sein. Dafür investieren der Bund, der Freistaat Sachsen und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rund 95 Millionen Euro.


Kontakt

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

Pressesprecherin Katrin Schöne
Telefon: +49 3501 796 378
Telefax: +49 3501 796 116
E-Mail: presse@ltv.sachsen.de

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