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"Hochschulen haben Planungssicherheit auf stabilem Niveau und gute personelle Perspektive"

05.01.2016, 11:16 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Wissenschaftsministerin Stange weist Vorwurf der Studierendenschaften zurück

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange erklärt zum Vorwurf der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS), der Stellenabbau an Sachsens Hochschulen werde fortgesetzt:

„Wir sind sehr froh, dass wir im Koalitionsvertrag mit der CDU eine Abkehr vom ab 2017 ursprünglich geplanten Abbau von weiteren 754 Stellen an allen sächsischen Hochschulen vereinbaren konnten. Damit haben die Hochschulen Planungssicherheit auf einem stabilen Niveau und eine gute personelle Perspektive. Die Streichung von 27 Stellen im Jahr 2016 war nicht mehr verhandelbar. Darüber gibt es geltende Verträge mit den Hochschulen. Wir sorgen aber dafür, dass die Stellen nicht wirklich wegfallen. Sie werden aus Mitteln des Hochschulpaktes bis 2020 weiterfinanziert. Damit stehen wir zu unserem Wort gegenüber den Hochschulen. Diese müssen also keine personellen Einbußen befürchten. Alles bleibt zunächst wie es ist. Der im Dezember den Hochschulen mitgeteilte Wegfall von 27 Stellen ist somit ein reiner Verwaltungsakt. Wie es nach 2020 weitergeht, wird gerade mit den Hochschulen verhandelt. Ich stehe hinter der Zusage, dass die TU Dresden auch im Jahr 2016 von dem Stellenabbau ausgenommen bleibt. Auch das war so vereinbart. Die TU bereitet derzeit ihre erneute Bewerbung um Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative vor. Sie hat sich zu einer der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands mit einzigartigen Schwerpunkten entwickelt und zieht hochkarätige Wissenschaftler aus dem In- und Ausland an. Ich unterstütze die TU Dresden wie alle anderen Universitäten auch ausdrücklich bei ihrer erneuten Bewerbung um Exzellenzförderung.“


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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