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19.05.2017, 11:00 Uhr

Über 580.000 Euro für neue Kegelbahn in Auerbach/Vogtland

Ulbig: „Zentrales Sportstättenkonzept für die sportliche Zukunft“

Innenminister Markus Ulbig hat heute dem Oberbürgermeister von Auerbach/Vogtland, Manfred Deckert, einen Fördermittelbescheid aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ in Höhe von rund 580.000 Euro übergeben. Die Mittel sind für eine neue Kegelbahn mit Sitzplatztribüne des Sportkegelvereins Auerbach/Vogtland vorgesehen.

Innenminister Markus Ulbig: „Auerbach im Vogtland setzt auf ein zentrales Sportstättenkonzept und profitiert vom Programm „Brücken in die Zukunft“. Die neue Kegelanlage wird auf dem Stadiongelände gebaut und kann für den Wettkampf- und für den Freizeitsport genutzt werden. Zusammen mit der geplanten Sitzplatztribüne erfüllt der Verein die notwendigen Voraussetzungen für die nächsthöhere Spielklasse. Die künftige gemeinsame Nutzung der Sportanlage durch zwei Vereine bündelt Synergien und reduziert die Kosten.“

Der Neubau umfasst eine 4-Bahnen-Kegelanlage, die sich für Wettkämpfe eignet, sowie die Errichtung einer Sitzplatztribüne neben dem Gebäude der Kegelbahn. Beide Bauten befinden sich auf dem Stadiongelände des VfB Auerbach 1906 e.V. Bisher spielt der Sportkegelverein Auerbach/Vogtland auf einer veralteten 4-Bahnen-Anlage, die nur mit einer Ausnahmegenehmigung für Wettkämpfe genutzt werden darf. Das Gebäude um die Kegelbahn herum weist erhebliche bauliche Mängel auf. Zudem gehört die Anlage nicht der Stadt, sondern einem privaten Eigentümer. Die künftige Ansiedlung der Kegelbahn an der Sportstätte des Fußballvereins führt zu Synergieeffekten und sichert die Sportanlage dauerhaft. Die Gesamtkosten der Maßnahmen liegen bei 780.000 Euro, von denen die Stadt 198.750,00 Euro trägt.

Das Programm wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt und dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden.

„Brücken in die Zukunft“ ist das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit 1990. Es ist mit insgesamt 800 Millionen Euro dotiert. Etwa 156 Millionen Euro davon stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes. Jeweils 322 Millionen Euro stammen vom Freistaat und von der kommunalen Seite. Bei einem Fördersatz von 75 Prozent werden insgesamt Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro ermöglicht.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Kontakt: Auerbach/Vogtland, Telefon: 03744/825169

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