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14.03.2018, 18:00 Uhr

Dr. Eva-Maria Stange: Studentenwerke geben Studierenden ein Stück Heimat auf Zeit

Rede der Wissenschaftsministerin im Sächsischen Landtag zu den sächsischen Studentenwerken

„Die Studentenwerke mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben den Studierenden ein Stück Heimat auf Zeit, sie kümmern sich u.a. um die Vereinbarkeit von Familie und Studium, aber auch um Studierende mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten. Mit ihrer Willkommenskultur und Internationalität wirken sie auch als Botschafter für die deutsche Hochschullandschaft hinaus in die Welt“, betonte die sächsische Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange in ihrer heutigen Rede im Sächsischen Landtag die Bedeutung der sächsischen Studentenwerke.

Sie unterstrich: „Die Studentenwerke sind personell und finanziell besser aufgestellt als vor einigen Jahren. Der Landeszuschuss wurde 2015 für alle vier Studentenwerke auf zehn Millionen Euro angehoben und damit nahezu verdoppelt. Damit konnten in den letzten Jahren beispielsweise die Sozial- und psychosoziale Beratung und Angebote für die Kinderbetreuung verbessert und erweitert werden. Wegen gestiegener Kosten wollen wir mit dem nächsten Doppelhaushalt mehr Mittel für die Studentenwerke bei Sachausgaben, Investitionen und, aufgrund von Tarifsteigerungen, bei den Personalausgaben erreichen.“

Die Ministerin wies in ihrer Rede darauf hin, dass seit 2017 zusätzlich jährlich zwei Millionen Euro bereitstehen, um einen Teil des hohen Investitionsbedarfs in den Mensen zu decken. Damit wird beispielsweise gegenwärtig der Brandschutz in der Freiberger Mensa verbessert und Küchentechnik in Mensen in Dresden und Chemnitz erneuert. Mit weiteren Mitteln des Landeshaushalts werden die Mensa Liebigstraße in Leipzig sowie die Neue Mensa in Dresden saniert. Wichtig sei, so die Ministerin, dass diese Investitionsmittel auch in den nächsten Jahren bereitgestellt werden. Die sächsischen Studentenwerke benötigen zudem auch finanzielle Mittel, um die vorhandene Substanz der Wohnheimplätze zu sanieren.

Die vier sächsischen Studentenwerke Chemnitz-Zwickau, Dresden, Leipzig und Freiberg betreuen etwa 102.000 Studierende an 23 sächsischen Hochschulen und an zwei Standorten der Berufsakademie, in Dresden und Leipzig. Sie betreiben ca. 40 Mensen und Cafeterien und bieten rund 16.000 Wohnheimplätze an. Sie können so rund 14 Prozent der Studierenden eine Unterbringung in einem Wohnheim anbieten, während der Bundesdurchschnitt im Jahr 2016 bei 9,7 Prozent lag. Die Auslastung der Wohnheimplätze liegt jeweils zu Beginn des Wintersemesters bei nahezu 100 Prozent.
Z
ur Betreuung der Kinder von Studierenden, aber auch von Kindern der Hochschulmitarbeiter betreiben die vier sächsischen Studentenwerke sieben Kindertagesstätten und bieten darüber hinaus vier weitere Betreuungsmöglichkeiten an. Aufgrund der hohen Nachfrage errichtet des Studentenwerk Chemnitz-Zwickau derzeit eine neue Kita in Chemnitz mit 100 Plätzen. In Freiberg wird eine vorhandene Kita erweitert. Diese Einrichtungen werden im Wesentlichen durch kommunale Zuschüsse und Elternbeiträge finanziert.

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