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Wissenschaftsministerium fördert vier Forschungsprojekte zum Thema: „1918 – Chiffre für Umbruch und Aufbruch“ mit insgesamt 1,4 Millionen Euro

30.03.2018, 11:00 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Das sächsische Wissenschaftsministerium fördert mit 1,4 Millionen Euro vier Forschungsprojekte zum Thema „1918 – Chiffre für Umbruch und Aufbruch“. Die Projekte starten in diesem Jahr und laufen bis Ende 2020.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Der Erste Weltkrieg und die Folgejahre sind ein Schlüssel für das historische Verständnis des Kommenden bis in unsere heutige Zeit. Die Ergebnisse dieser umfangreichen Vorhaben werden daher mit Sicherheit dazu beitragen, nicht nur historische, sondern auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen besser nachvollziehen zu können. Daher bin ich sehr gespannt auf die Resultate der Forschungsarbeit – insbesondere deshalb, weil sich erstmals vier geisteswissenschaftlich ausgerichtete Einrichtungen trotz institutsspezifischer Ansätze unter einem thematischen Dach wiederfinden.“

Das Sorbische Institut untersucht ab 1. April 2018 das Thema „1918 als Stunde Null der ,nationalen Minderheit‘. Zur Umweltgeschichte einer politischen Kategorie“. Das Projekt endet am 31.12.2020, die Fördersumme beträgt ca. 377.400 Euro.

Das Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. wird mit 388.500 Euro gefördert und beschäftigt sich mit dem Thema: „1918 als Achsenjahr der Massenkultur. Kino, Filmindustrie und Filmdiskurse in Dresden vor und nach 1918“. Laufzeit des Projektes ist vom 1. Februar 2018 bis Ende 2020.

Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden forscht seit 1. Februar 2018 und noch bis Ende 2020 zu: „Aufbruch zu Demokratie und Nationalstaatlichkeit im Dreiländereck, Deutschland - Polen - Tschechoslowakei nach dem ,Großen Krieg‘“ und erhält dafür etwa 414.000 Euro.

Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow forscht im Projekt „Protestantischer Kanon und jüdische Erfahrung in der Pluralismuskonzeption Horace M. Kallens“ seit 1. Februar 2018 und erhält bis Ende 2020 eine Fördersumme von ca. 272.000 Euro.

Die Maßnahmen werden ermöglicht auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushalts.


Kontakt

Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pressesprecher Falk Lange

Telefon: +49 351 564 60200

E-Mail: falk.lange@smwk.sachsen.de

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