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14.06.2018, 17:06 Uhr

Gespräch mit dem ehemaligen Führungsduo des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (BROHT)

Staatsminister Schmidt hat die früheren Beschäftigten des Biosphärenreservates, Herrn Peter Heyne (Leiter) und Frau Dr. Astrid Mrosko (stellvertretende Leiterin) zu einem Gespräch in das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) eingeladen, das am 11. Juni 2018 stattgefunden hat. Minister Schmidt bedankte sich bei den beiden früheren Mitarbeitern, dass sie seiner Einladung gefolgt sind. Das Gespräch verlief in konstruktiver Atmosphäre. Die Gesprächsteilnehmer vereinbarten, mit dem Ziel der Rehabilitation der Mitarbeiter, die Öffentlichkeit über das Gespräch mit dieser abgestimmten Presseinformation zu informieren.

Minister Schmidt machte gegenüber Herrn Heyne und Frau Dr. Mrosko deutlich, dass die im Rahmen der gegen sie gerichteten Personalmaßnahmen erhobenen Vorwürfe durch die gerichtlichen Entscheidungen ausgeräumt sind. Es wurde festgestellt, dass die aufgrund der Vorwürfe erfolgten Personalmaßnahmen gegen Herrn Heyne und Frau Dr. Mrosko zu Unrecht ausgesprochen wurden. Das SMUL erkennt die gerichtlichen Entscheidungen selbstverständlich in vollem Umfang an und unterzieht die Personalvorgänge einer internen kritischen Prüfung. Herr Heyne und Frau Dr. Mrosko haben im Gespräch gefordert, dass der Beschluss des Landtages zur Petition vollumfänglich umgesetzt wird.

Der Minister hob in dem Gespräch die Lebensleistungen im Naturschutzbereich von Herrn Heyne und Frau Dr. Mrosko würdigend hervor. Insbesondere mit Blick auf die erfolgreiche Arbeit der beiden Betroffenen bei der Entwicklung des Biosphärenreservates bedauerte er die damaligen Personalvorgänge und ihre Folgen. Beide haben in der Vergangenheit große Verdienste um die Entwicklung des Biosphärenreservates erworben. Belege dafür sind die erfolgreichen Evaluierungen des Biosphärenreservates durch die UNESCO in den Jahren 2006 und 2016, die Anerkennung sowie Akzeptanz des Schutzgebietes in der Region, die Initiierung vieler regionaler Projekte, wie beispielsweise das Projekt der Spreerenaturierung, die Etablierung der Frühjahrs- und Herbstmärkte sowie das Projekt „Oberlausitzer Biokarpfen“. Das Entstehen des Informations- und Besucherzentrums „Haus der Tausend Teiche“ ist maßgeblich auf das große Engagement der beiden ehemaligen Mitarbeiter zurückzuführen.

Minister Schmidt konnte nachvollziehen, dass die mittlerweile juristisch ausgeräumten Anschuldigungen für die betroffenen Mitarbeiter persönlich sehr belastend waren.

Darüber hinaus kündigte Minister Schmidt an, in geeigneten Publikationen die Leistungen des ehemaligen Führungsduos des Biosphärenreservates im Naturschutzbereich nochmals zu würdigen.

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